Posts by eldxmgw

    Bin Heute fertig geworden und grade von der Testfahrt zurück.

    Wie angekündigt habe ich die LED in der Schalterleiste eingelassen. Die Idee mit einem vorgeschalteten Piezo-Buzzer habe ich jedoch verworfen.

    Verwendet habe ich eine 10mm LED in Metallfassung. Ich habe diverse Farben durchprobiert, bin aber bei Weiss hängen geblieben, da es zur restlichen Hintergrundbeleuchtung im Rifter passte.

    Ich habe die Situation auch dazu genutzt die Schalterleiste nach meiner Reihenfolge neu anzuordnen.

    Die LED beginnt ganz links und kann beim Fahren am Lenker vorbei gesehen werden ohne sich verrenken zu müssen.

    Einen Blindstopfen habe ich mit 10mm durchbohrt, und von hinten mit nem Dremel ausgehöhlt. Die LED ist mit seiner Mutter auf das Gehäuse Gewinde mit dem Blindstopfen verschraubt.


    Ich habe mit einem 18AWG Kabel gearbeitet. Selbst das Kabel für die Spiegel Heizeinheit ist dünner.

    Es war ein riesen Aufwand die beiden Kabel sauber und isoliert über Firewalls, Karosserie, Türkanäle und Schrumpfschläuche etc. von der Schalterleiste bis in Höhe Leitungszuführung Außenspiegel durch zu popeln.

    Zierleisten, komplette Türverkleidung, Tief- und Hochtöner mussten ab. Ungefähr 1/4 der Armatur auf Fahrerseite ebenso.

    Der Kabelkanal der die Tür mit der Karosserie verbindet war nicht abzubekommen. Vermutlich geht das nur mit einer kompletten Tür Demontage.

    Es gibt ein Zwischenraum wo Interconnects nach dem Kabelkanal aufgehangen sind, bevor die Gummi Firewall mit Leitungszuführung in den Innenraum hinter der Armatur sichtbar wird.

    Selbst wenn die Firewall hinter Dämmmaterial teilweise ausgehangen wird, besteht nur mit SEHR viel Glück und Mühe die Chance da mit 1/3 der Hand reinzukommen. Greifen ist kaum möglich. Ich würde das lassen, ihr beschädigt nur eure Hand.

    Zusätzlich erschwert der Höhenunterschied Türkabelkanal -> Firewall und die Interconnects dazwischen irgendwas im Glauben grade durchführen zu können.

    Ich habe die Leitungen mit einem langen Kabelbinder, ich glaube nach dem trillionstel Versuch durch bekommen.


    Den Spiegel habe ich nur aus seiner Fassung genommen um zu schauen welche Leitungen am Kabelbaum die richtigen waren. PSA hat hier schlampig nur einen Stecker mit Schrumpfschlauch isoliert. Habe gleich noch den zweiten mit einem überzogen.

    Da eh die komplette Türverkleidung ab war, habe ich die Leitung im oberen Drittel, aber tiefer als in den meisten Videos zu sehen durchtrennt, neu gecrimpt, und mit Schrumpfschläuche überzögen, mit Isolationsband überzogen und dann fixiert.

    Noch ein Hinweis, das Kabel hinter dem Tieftöner nicht herumbaumeln oder zu lang lassen. Es besteht Gefahr dass es sonst mit der herunter gelassenen Scheibe kollidiert und mechanisch beschädigt wird. Mit Licht kann in der Tür der Limiter für die Scheibe gesehen werden.


    Am Besten schon vor abnehmen der Türverkleidung schon mal einen Vorrat neue Kunststoff Pins ordern, denn die brechen gerne ab. Es sind nicht die die bspw. an der Heckklappe genutzt werden.


    Bei der Testfahrt funktionierte der linke Höchtöner nicht. Setup defaults in den Audio settings, brachten nichts. Ich dachte schon an Kabelbrüche im Idealfall ist nur der Hochtöner kaputt, denn der Tieftöner funktionierte.

    Das Teil kann von der Tür werkzeuglos mit einem Ruck demontiert werden.

    Mir wurde erst dann klar dass ich in die PSA Falle mit der Buchse getappt bin. Der Höchtoner hat von hinten zwei Buchsen. Der Stecker passt komischerweise in beide. Funktionieren tut er nur in der zur Box zugewandten.

    Wozu die andere ist ist mir nicht klar, hatte auch zu wenig Licht um das zu erforschen, und ist am Ende auch egal.


    Die LED ist auch tagsüber gut zu sehen. Blendet aber nicht. Die Led wie im Video #37 neben dem Höchtöner zu installieren, würde mich irritieren. Genau so auch hinten in Höhe der Heckscheibe, da ich den Rückspiegel sehr aktiv nutze. Die LED auf der Schalterleiste ist ungefähr in Höhe Bauch. Nutzt man die Position ganz links ist das IMHO der sweet spot.

    Kann es der Sicherungskasten im Motorraum sein wo das zentrale Steuergerät direkt dran hängt?

    Aber wenn Du schon Motorraum erwähnst, so scheidet das für mich eh aus, da ich eh schon einmal das fette 6AWG Kabel quer durch den Wagen über die Motorhaube Seilzug Öffnung ohne PSA Gummitülle durchpopeln musste, und jetzt nicht wieder sowas nur für eine LED und Piezo-Buzzer durchziehen.

    Wie in #32 dargestellt, möchte ich das in eine der freien Blindblenden der Armatur Schalterleiste Verblendung einlassen.

    PSA DIY gängig scheint zu sein, die Leitung direkt hinter dem Außenspiegel anzuzapfen.

    Ich habe meinen Spiegel noch nicht abgenommen, aber es scheint je nach Modell gesteckte aber auch direkt aufgelötete 12V Leitungen hinter dem Spiegel zu geben.

    Prinzipiell hätte ich kein Problem damit die Leitung auch dort irgendwie abzugreifen, nur ist das Kabel von dem was ich in div. Videos gesehen habe, schon auf Zug und nicht sonderlich lang.

    Ebenso müsste ich die Leitung auch wieder in den Innenraum führen. Da passt offenbar nichts mehr neben der isolierten Leitungszuführung für den Spiegel hindurch.

    Manche kommen auf die Idee die Isolierung der Spiegel Leitungszuführung im innen aufzuschneiden und ziemlich abenteuerlich dort die Leitung abzugreifen.

    Ich kann kein spanisch, aber das Negativbeispiel zeigt zumindest die Stellen um die es geht, wenn auch an einem Opel Combo:

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    Link zur externen Medienquelle: www.youtube.com

    Ich verstehe das nicht so recht.

    Kann es sein, dass das beim Rifter so nicht umsetzbar ist?

    Mir liegen für die Innenraum Sicherungen nur folgende Dokumentationen vor wo ich aber nichts für die Heizelemente im Spiegel oder Heckscheibe her ableiten kann:


    Seit 3 Jahre unternehme ich ausgedehntes Van Camping mit dem Peugeot Rifter.

    Das Wissen möchte ich jetzt teilen. Hier geht es eher um Produktempfehlungen und etwas how to.


    Der wichtigste Aspekt vor Kauf des L2 Rifters war, die zur Verfügung stehende Länge von 2,10m gemessen von Rückseite des Fahrersitz bis Ende Ladekante.

    Dieses eröffnete mir viele Möglichkeiten mit denen ich herumexperimentierte, und zu dem gebracht haben wo ich Heute stehe.

    Bei mir gilt immer das Motto, "alles rein, keine Fahrradhänger usw. und alles Modular, kein starrer und fester Anbau". Das mit dem Fokus für 1 bis evtl. max. 2 Personen.


    Ich habe sehr viele Jahre in großen Bikepark Gruppen hinter mir, lang bevor ich den Rifter hatte, und quer durch Europa die wildesten Erfahrungen gemacht die mich eins lehrten, packe das Bike immer ins Auto.

    Der Modulare Ansatz beim Van Camping hat den Grund weil ich feste Anbauten zu unflexibel halte, der Rifter mein do it all Auto ist, und alles der Situation immer flexibel angepasst werden können muss. Zudem würden fest Anbauten (Alpine, DIY oder ähnlich) das sizing im Auto fundamental ändern was insb. die Bike Situation eher unmöglich machen täte. Zudem würde ich immer den Ballast mit mir schleppen ob ichs brauche oder nicht.


    Grundlegend kommen bei mir nur zwei Situationen beim Van Camping auf:

    1. Van Camping mit Bike vollkommen Autonom. Einige Tage bis mehrere Wochen am Stück
    2. Van Camping mit Filmografie und Fotografie Ausrüstung vollkommen Autonom. Einige Tage bis mehrere Wochen am Stück.

    Mit "vollkommen Autonom" meine ich, keine Unterkunft, kein Wasch Salon, kein ständiges auswärts Essen, keine Hotels mit Duschmöglichkeit, kein externer Strombezug zum Aufladen von Geräte.... einfach alles im und aus dem Rifter. Egal zu welcher Jahreszeit. Was gebraucht wird ist in meinem Fall Diesel, hin und wieder einkaufen im Supermarkt und Wasser abgepumpt aus einem Gebirgsbach.


    Die Herangehensweise eröffnet einem speziell mit dem Rifter sog. wildcamping Möglichkeiten wo bspw. ein fetter Luxus Hymer in div. Länder sofort als Camper entlarvt wird und sofort zum weiterfahren gebeten wird, Strafen anstehen oder durch die Höhenüberprüfung schon weit vor dem Ziel herausgefiltert werden. Normal PKWs verschwinden meist Richtung frühen Abend da denen die Ausstattung fehlt und das Abendessen im Hotel wartet. Meiner Erfahrung nach bleiben dann meist nur noch diejenigen bis Sprinter Klasse was bedeutet, dass man wie in meinem Fall selbst innerhalb der Saison irgendwo zwischen 2 bis knapp 3000m weit abseits vom Trubel über Nacht bis zum nächsten Morgen für sich alleine ist. Für beide Punkte ist das ein Plus an Privatsphäre, und insb. bei Punkt 2 eröffnet das Szenerien die sonst so nicht möglich wäre.



    In den ersten Jahre bin ich ohne Power Station, DC2DC Lichtmaschinen Charger unterwegs gewesen. Meist habe ich während der Fahrt über die eingebaute Seriensteckdose Akkus aufgeladen. Die Leistung ist begrenzt und bei Standzeiten nicht verfügbar. Ich benötige keine Solarzellen. Zum Aufladen mit konstant über 600W der 1024Ah Power Station muss ich nur fahren. Strom steht mir für alle erdenklichen Geräte immer zur Verfügung. Zum Lichtmaschinen Charger habe ich mich hier ausgelassen: Wodurch 6AWG Kabel vom Rifter Motorraum in den Innenraum zum Verbau eines DC 2 DC Lichtmaschinen Laders verlegen?


    Früher hatte nutzte ich eine 42L Passiv Kühlbox. das war die Dometic Cool Ice CI 42 in Grün. https://www.dometic.com/de-de/…/dometic-cool-ice-ci-42-1

    Geile Mechanik, Super isoliert, aber trotzdem war die passive Kühlung durch Kühlakkus der limitierende Faktor der darüber entschied wie lange man davon zehren konnte, oder teuer Eis zur Kühlung aus dem Supermarkt nachkaufen musste. Bei passiv Kühlboxen ist der Knackpunkt die Isolation und wie oft man den Deckel öffnet der darüber entscheidet ab wann der Innenraum die Außentemperatur annimmt.



    Zwischenzeitlich hatte ich eine Kompressor Kühlbox von Fritz Berger (Eigenmarke) war aber recht schnell wegen dem lauten Kühler, der ungleichmäßigen Kühlung im Innenraum angepisst.

    Ebenso sollte man wissen, das 08/15 Kompressor Kühlboxen in Schräglagen schnell ihre Grenzen stoßen das der Kompressor so nicht mehr richtig arbeiten kann. Das war auch bei mir der Fall da ich öfters im Hochgebirge unterwegs war. Die Folge sind Aussetzer. Auch im maritimen Bereich ist das Thema. Hier bin ich schnell auf Engel Kühlboxen gekommen.

    Die Fritz Berger Kühlbox habe ich zurückgegeben und habe mir dort dann eine 38L Engel MR040F im Ausverkauf mitgenommen: https://www.fritz-berger.de/ar…2-24-230v-38-liter-161541

    Um Galaxien besser, hat Standard Auto Flachsicherung, kann AC und DC betrieben werden, und in Schräglagen kein Problem mehr. Einziger Schwachpunkt sind bei dem Modell die Serien Kunststoff Verschlüsse. Es gibt hier aber Abhilfe. Ich kann empfehlen die gegen Metall Verschlüsse auszutauschen: https://mehari-offroad.de/Enge…hluss-fuer-MR040-1-Stueck und ab Besten auch gleich den kleinen Zusatzkorb mit bestellen: https://mehari-offroad.de/Eins…-fuer-Engel-MT35/45/MR040

    Betreiben tue ich die Kühlbox mit mitgeliefertes 12V Zigarettenanzünder Kabel an der Power Station. Wenn der Kompressor aktiv ist liegt es im Durchschnitt bei 35W.


    Die wirklich größte Baustelle war über die Jahre die fehlende Duschmöglichkeit. Innerhalb der warmen Jahreszeit kann man noch in einen Gebirgsfluss springen, aber nicht überall. Nach einem Tag im Bikepark ist das grenzwertig. Meist mündete das Falteimer, kaltes Wasser rein, Waschlappen + Seife und gib ihm. Das habe ich auch im tiefsten Winter in den Dolomiten bei -17C gemacht, oder im Wald mit 2L PET Flasche kalten Wasser in Frankreich. Ich kann sagen, irgendwann hat man da Routine und der anfängliche Schmerz verschwindet und man ist def. wach. Angenehm wie bei einer Warmwasser Dusche geht aber anders.

    Es gibt viel Krams da draußen. Fakt ist aber, die Australier bauen das Beste outdoor Equipment. Ich habe eh immer eine 5Kg Propan Gasflasche mit mir. Deshalb fiel die Entscheidung auf Joolca.

    Die gibt es seit 2026 auch innerhalb der EU Wirtschaftszone somit fallen Eigenimporte weg. Deren Webshop auf der EU Seite hat noch nicht vollen Sortimentsumfang, kommt aber.

    Habe mir das neue Hottap Go Nomad Kit zugelegt: https://joolca.eu/products/hottap-go-nomad-kit

    Dazu das Ensuite Double: https://joolca.eu/products/ensuite-tent-double

    Damit habe ich eine kompakte Warmwasser Dusche mit vorgeheizten 12L Tank, regelbaren Wasserdruck und Duschzelt mit separater Trocken- und Nasszelle sowie Waschbecken. 12L sind beim Camping eine Luxus Dusche.

    Um über felsigen Boden und langen Kabellängen möglichst wenig Leistungsverlust für die integrierte Pumpe zu erleiden, habe ich mir ein entspr. 10AWG Kabel zum Anschluss an meine Power Station mit div Adaptern gekauft:

    https://tinyurl.com/mwrc7djx und https://tinyurl.com/53s2xrka und https://tinyurl.com/2hpd8rfm

    Damit ich schnell viel Wasser bspw. aus einem Gebirgsbach in ein 20L Kanister pumpen kann, habe ich mir das zugelegt was ich ebenso an meine Power Station anschließen kann: https://tinyurl.com/4tkjwk45

    Die Pumpe hat eine kleinen Vorfilter in der Zuleitung verbaut. Das Hottap Go hat nochmal einen Groß und Feinfilter im Tank verbaut. In Kombination gibt es so keine Probleme.


    Empfehlen kann ich dringend noch sich enspr. geschlossenzellige EVA Matten mit hoher Dichte ca. 85kg/m3 und 10mm Dicke als dual use zuzulegen. Erstens für das Duschzelt zum darunter legen. Denn ohne tuen einem im Hochgebirge schnell die Füße weh, und es padded den Boden des Duschzelt von unten was ihn nicht kaputt gehen lässt. Wenn das duschen vorbei ist, isoliert es auf der Liegefläche im Rifter unter der Schlafisomatte für kühle Tage.

    Das Joolca Ensuite Double misst effektiv 200x110cm. EVA Matten sind mit den Daten wie zuvor genannt recht teuer. Ich habe mir 4 Stück hiervon gekauft und auf 210 Länge zugeschnitten: https://tinyurl.com/hc2s7ech

    210cm füllt die Rifter Liegefläche von Fahrer Rücksitz bis Ende Ladekante aus. Zwei nebeneinander passen perfekt für eine Schlafisomatte darüber und genug Platz Daneben um bspw. die Engel Kühlbox daneben zu stellen.

    Da wir aber 4x 210x34cm haben werden 2x2 übereinander auf die Liegefläche gelegt. das sind nur 2cm Höhe aber super Isolierung für Kälte von unten.

    die 4 EVA Matten nebneinander auf den Boden gelegt sind perfekt mit etwas Überschuss für das Ensuite Double Duschzelt mit seinen 200x110cm.

    Aus den kleinen 4 Reststücke habe Unterleger gemacht Lücken zu füllen oder eine waagerechte Unterlage zu haben. Die EVA Matter ob kurz oder lang wiegen auch nichts und sind chemisch unbedenklich.

    Bitte nicht auf die Idee kommen nur weils günstig ist, stattdessen Bautenschutz Matten zu besorgen. Gesundheitlich ist das alles andere als gut!


    Als Isomatte kann ich wärmstens die Big Agnes Captain Comfort empfehlen: https://www.bergfreunde.de/big…a07232a45fc13c061340ac0b&

    Das ist nicht irgendeine, sondern spez. fürs Van Camping entwickelt. Für den Rifter kann ich 76 x 198 cm empfehlen. Mit den anderen Größen geht mein Konzept nicht auf.

    Ich kann in 3 Jahre nur gutes berichten. Besonders auch für Seitenschläfer mit formstabile Seitenwände geeignet, die selbst auf Kante schlafen nicht wegknicken.

    Packmaß ist gut. Nur bitte nicht auf marketing Sprüche wie selbstaufblasend verlassen. Das tut sie bestimmt nicht.

    Ich nutze eine 12V SUP Pumpe mit der ich manuell 3 bis 4 PSI über meine Power Station schnell aufblase. Muss man nicht nutzen, andere tun auch, falls von Interesse: https://tinyurl.com/5n7bfdzj


    Ich habe mir die Gaszuleitungen mit 50mBar Regler und Schnellkupplungen für 5Kg Gasflaschen so umgebaut, dass ich das Hottap Go mit seinen integrierten Brenner und seiner Schnellkupplung nur noch mit einer 2m Gok Gasleitung nutzen kann die ich eh immer für mein Gaskocher dabei habe. So spare ich mir Packmaß und Gewicht für eine weitere. Standard beim Hottap go sind kleine Gasflaschen mit Schraubverschluss die ich nicht nutze.

    Bei Interesse kann ich die gerne auch noch raussuchen.


    Als dual Gaskocher nutze ich von Cadac Dometic den Vorläufer dieses Geräts mit 50mBar und Deluxe Zubehör. Sehr zu empfehlen: https://www.cadacinternational…2-cook-3-pro-deluxe-50mb/

    Im Van abends oder beim Duschen Morgens oder Abends kann ich nur empfehlen kein Weißlicht zu nutzen, es sei denn man möchte Mücken oder genereller Insekten Magnet sein.

    Dafür eignet sich Rotlicht. Camping Lampen gibt es wie Sand am Meer, gute auch. Je nachdem was deine Ansprüche sind, ich nutze die hier die auch gut über Kopf im Duschzelt am haken aufzuhängen ist: https://tinyurl.com/bdf6v3ez


    Bester Camping do it all Schaukelstuhl und mehr - Nemo Stargaze: https://tinyurl.com/muhz68rt

    Wenn du planst über das ganze Jahr solche Trips zu unternehmen, solltest Du zwei Dinge beachten:

    1. Lege dir verschiedene Schlafsäcke für verschiedene Temperaturen zu. Von dünn über mittel bis dick. Der größte Fehler der dir passieren kann ist, mit dem falschen Schlafsack und zu hoher Komforttemperatur bei zu niedriger Umgebungstemperatur die Nacht durchstehen zu müssen. Du bist am kommenden Tag so dermaßen durch dass Du am liebsten wieder Heim willst. Ein kleines Kopfkissen kann nicht falsch sein. Bei Bedarf kann ich Empfehlungen aussprechen.
    2. Beachte im Winter mit egal welchen Heizer in einer Camping Dusche das Restwasser in der Schlauchzuführung zur Brause bei Wasserstop (Einseifen) in der kühlen Umgebungsluft abkühlen. Beim wieder einschalten wirst du u.U. so erstmla kaltes Wasser zugeführt bekommen bevor warmes nachgepumpt wird. Um das zu lindern, empfehle ich eine Schlauchisolierung und ggf. Tankisolierung DIY anzufertigen. Aktuell plane ich sowas aus Armaflex. Bei Bedarf kann ich einiges dazu sagen.

    Nachdem ich alles zusammen hatte, habe ich drei Packszenarien mit den größten und wichtigsten im Rifter durchgespielt, um zu wissen was wie und wo maximal rein geht und vorbereitet zu sein...


    Info1: die Bikes sind einfach wie sie sind sofort einsatzbereit rückwärts rein gerollt. Kein um-/abbauen notwendig. Zum einklinken des linken Lenker Griffs muss vorerst die Beige Kunststoff Abdeckung im Rifter herausgenommen werden.

    Mit Gurte bewegt sich gar nichts. Ich empfehle ein Bike Ständer (klappbar) fürs HR. Zum Herausnehmen einfach Gurte lösen und Bike einfach durch die Heckklappe raus rollen.

    Es muss nichts umgepackt werden. Habe das die letzten zwei Saisons ausgiebig getestet und so viele Wochen daneben im Rifter auf 2600m geschlafen ohne das ich eine Unterkunft brauchte.


    Info2: Das was auf der Big Agnes Iso Matte drauf liegt, liegt nur tagsüber darauf. Vor dem schlafen gehen wird das auf und vor dem Fahrersitz, ggf. Beifahrersitz gelegt. 5 Minuten Arbeit, kein Tetris spielen.


    Szenario 1: 650B Super Enduro mit single crown (800mm Lenker) + Parktool Montageständer + Kühlbox + Eva Mattten + Big Agnes Iso Matte + SUP Pumpe + Ensuite Double Duschzelt + Hottap Nomad Kit + 5Kg Gasflasche + Nemo Stargaze + Powerstation + Kabel Schläuche Lampe + 2x20L Kanister + externe Camplux Wasserpumpe:




    Szenario 2: 26" Downhiller mit Doppelbrücke (820mm Lenker) + Parktool Montageständer + Kühlbox + Eva Mattten + Big Agnes Iso Matte + SUP Pumpe + Ensuite Double Duschzelt + Hottap Nomad Kit + 5Kg Gasflasche + Nemo Stargaze + Powerstation + Kabel Schläuche Lampe + 2x20L Kanister + externe Camplux Wasserpumpe:



    Szenario 3: Kühlbox + Eva Mattten + Big Agnes Iso Matte + SUP Pumpe + Ensuite Double Duschzelt + Hottap Nomad Kit + 5Kg Gasflasche + Nemo Stargaze + Powerstation + Kabel Schläuche Lampe + 2x20L Kanister + externe Camplux Wasserpumpe:


    Falls jemand auf der Suche nach einem hochwertig portablen Pump System mit ordentlich Durchsatz ist, und auch sonst oft vor kaputten oder ungenauen Pumpen an Tankstellen steht, die auch immer öfter dafür gar abkassieren wollen, dem kann ich von Milwaukee den M18 Akku Kompressor empfehlen: https://de.milwaukeetool.eu/de…8-akku-kompressor/m18-bi/

    Ich habe ihn bald seit 1 Jahr im Einsatz, schon oft genutzt und bisher nichts negatives finden können. Die Haptik ist auch sehr gut.

    Das ding ist laut, dessen sollte man sich bewusst sein. Das ist aber kein Extrem, und mich stört es nicht. Wollte ich nur gesagt haben, falls jemand die Geräuschkulisse auf Amazon Spielzeugniveau erwartet.

    Es liegt an dem Hochleistungkompressor der mit ordentlich Druck schnell Volumen in den Reifen bringt.


    Mich pisste es jedes Jahr aufs Neue an, typischerweise ab Herbst oder im Frühjahr im Umkreis von 20-30Km wie abgesprochen, bei fast allen Tankstellen vor kaputten und schon seit Monate nicht reparierter Pumpstationen zu stehen. Oder wenn man welche findet, dann sind sie ungenau, verschlissene Köpfe, oder verlangen Geld.

    Es gibt so kleine möchtegern 3rd Party Pumpen, oder auch vom Auto Hersteller mitgelieferte denen schnell die Leistung im oberen Druckbereich fehlen, der Akku schlapp macht und schon ein PKW Reifen Aufpumpen eine Ewigkeit dauert.


    Mit dem Milwaukee Akku Kompressor können scheinbar egal wie viel PKW Reifen von ganz leer auf Sollwert mit identischer Leistung aufgepumpt werden ohne dass das Teil überhitzt.

    Er hat eine aktive Kühlung. Ich habe mal getestet 5 Sommerreifen von Platt auf 2,35Bar nacheinander ohne Pause aufzupumpen. Das ging genau so schnell wie auf der Tanke.

    Das ging bei sommerlichen Temperaturen von ca. 26C genau so gut, wie bei winterlichen im einstelligen Bereich.

    Das auch trotz dass der Kompressor und Schlauch irgendwas zwischen warm und heiß wurden, was ebenso normal ist.

    Toll an dem Gerät ist auch dass es Speicherplätze für benutzerdefinierte Drücke hat die einfach per Taste immer wieder aufgerufen werden können.


    Das Ding ist auch für fette Pickup, LKW und Landmaschinen Reifen konzipiert. Es gibt hierzu besonders im US YT Segment sehr viele Tests mit dem Gerät. Scheint da sehr verbreitet zu sein.


    Dennoch habe ich einige Ratschläge einiger US Nutzer übernommen, die das Gerät noch besser machen als es schon war:

    - LockNFlate (open flow), kein Druckverlust, kein Auf-, und Abschrauben, kein verrutschen mehr. Sehr geile Mechanik: https://tinyurl.com/3rwnahpz

    - LockNFlate Adapter, passend um den Schlauch des Milwaukee mit dem LockNFlate Kopf zu verbinden: https://tinyurl.com/mnueumrp


    Dazwischen empfiehlt es sich etwas Teflonband auf das Gewinde zu wickeln.


    In dem Gesamtsystem nutze ich noch diese Milwaukee Teile:

    - M18 5,5Ah Akku, hält ewig und ist noch halbwegs handlich. Selbstentladung über Monate hinweg auch bei großen Temperaturschwankungen sehr gering: https://de.milwaukeetool.eu/de…ut-5-5-ah-akku/m18-hb5-5/

    - M12-18 FC Schnelladegerät: https://de.milwaukeetool.eu/de…hnellladegerat/m12-18-fc/


    Ansonsten habe ich dem Gerät noch einen matten Displayschutz verpasst den ich hier noch zugeschnitten herumfliegen hatte.

    Und ich habe mir noch einen Koffer zugelegt, wo ich alles inkl. Akku und Ladegerät zusammen immer auf der Ladefläche des Rifters mit mir habe: https://tinyurl.com/4uhkzv4s


    Tankstellen fürs Reifen aufpumpen habe ich seit dem nie wieder aufgesucht.


    P.S. bei Miller gibt es den Kompressor alleine, oder auch manchmal im Set mit Akku von Herbst bis Winter oft subventioniert.

    Kann mir wer auf die Sprünge helfen wie diese quadratischen Verblendungen heißen? Irgendwie finde ich nichts.

    Manche sind Tasten mit LED, andere haben keine Tastfunktion und nur eine LED. Letztere wären interessanter.


    Ich weiß nicht wie die von Hinten aussehen oder sich neue einfach einstecken bzw. eine Dummy Verblendung einfach herausholen lässt.

    Die andere Idee wäre eine Verblendung als Fassung für eine bündig abschließende LED ggf. mit integrierten beeper zu opfern indem ein Loch eingelassen wird.

    Habe alles nochmal Neu gemacht.

    Da ich das 5m 6AWG Kabel zuvor mit dem Charger 1 etwas zu knapp bemessen habe, durfte ich nochmal alle Innenraumverkleidungen auf Fahrerseite von unterm Lenker, Fußleisten, B-Säule, bis hinten zur Ladefläche nochmal öffnen um 50cm mehr Kabel aus dem Motorraum bis nach hinten durchziehen zu können.

    Und weil das so ein Spaß war, dachte ich mir auch gleich alle Querverlegungen des MC4 Verlängerungskabels über die Ladefläche unter der Abdeckung der Sitze der zweiten Reihe auf die Beifahrerseite auch nochmal herauszunehmen.

    Das alleine schon deswegen weil der Charger 2 der mit intelligenten Lichtmaschinen umgehen kann über seine D+ Leitung die Ladepriorität sowie Modus klar konfiguriert bekommen kann. Auch ab welcher Auto Akku Spannung er das Laden der Akkuspeicher unterbrechen soll, diese und sich selbst in den Standby und darauf hin deep sleep schicken soll um ein Tiefentladen des Auto Akkus so zu verhindern.

    Dafür ist eine Ader über den D+ Port zu etwas im auto zu verlegen was idealerweise bei Zündungsaus, auch den Saft abgedreht bekommt.

    In meinem Fall bat sich auf der anderen Seite der Ladefläche ein sonst ungenutzter 12V Zigarettenanzünder Port an.

    Das Dünne Kabel habe ich mit dem MC4 Kabel unter der Kunsstoff Abdeckung der Sitze in zweiter Reihe geführt.

    Dort wo sich das Ende mit der unteren Ladeflächen Abdeckung am Boden trifft, gibt es eine etwa 1x1cm große Öffnung. Hier habe ich die D+ Leitung eingeführt, und bis nach oben von hinten an den 12V Zigarettenanzünder in seiner eingelassenen Abdeckung hochgezogen.

    Pluspol habe ich durchtrennt, mit der D+ Leitung und auf der anderen Seite neu gecrimpt, Schraumpfschlauch drüber, den etwas wackelig eingehangenen Zigarettenanzünder von hinten in der Fassung mit spez. Silikon fixiert, und in die Abdeckung wieder eingeclipst.

    Die MC4 Verländerung ist an der Sitzreihe entlanggeführt und hat genug Spielraum um die Powerstation bspw. beim Campen wegen Umpacken im Auto problemlos von ganz vorne nach ganz hinten zu verlegen. Das Gleiche gilt für das dauerverlegte Stromkabel für den Engel Kühlschrank.

    Ich habe mich entschieden die Powerstation primär im Fußraum des Beifahrersitzes zu platzieren.

    Da der Charger 2 ein größerer Brocken ist als der Charger 1 war es nicht einfach einen Platz zu finden der auch den Vorgaben entspricht. Zumal auch mehr Leitungen angeschlossen wurden und noch können.

    Ich habe nicht alle Anschlüsse genutzt, aber ich habe noch ein kurzes MC4 Kabel über den PV Port angeschlossen, das für den unwahrscheinlichen Fall dass ich mich doch mal dazu entscheiden sollte das Laden aller Akkuspeicher unidirektional, oder das bidirektionale Laden des Auto Akkus entweder über Lichtmaschine + PV zu koppeln, oder weil ich doch viele Tage stehen möchte und die Speicher doch leer sind dann alleinig über PV zu laden, wird dort einfach das Kabel angeschlossen.

    Der 80A Sicherungsschalter war dann doch etwas breiter als der vorherige mit 63A. Dieser wie auch die 80A Flachsicherung mussten her weil der Charger 2 mehr Saft über die Leitung gehen lässt.

    Sicherungen die stets am Limit, oder darüber hinaus operieren sind nicht gewünscht.

    Den Sicherungsschalter habe ich wie zuvor ausschließlich mit Kabelbinder seitlich an der Innenverkleidung der Ladefläche befestigt. Da bewegt sich nichts mehr. Die Kabelführung von und zum Zentralgestirn habe ich dementsprechend daran entlang verlegt um ein kompaktes und sauberes Bild zu haben.

    Im Motorraum greife ich + im Sicherungskasten ab.

    Zwischen der im Auto verlegten 6AWG Hauptleitung und dem Sicherungskasten ist eine 80A Flachsicherung in dessen Gehäuse zwischengeschaltet, die dann mit etwa 30cm 6AWG Leitung dort direkt auf den + Pol im Sicherungskasten geht.

    Die dicken Leitungen und das Gehäuse der Flachsicherung habe ich durch anheben der eingeclipsten Sicherungsplatine im Sicherungskasten in dessen darunter liegenden dicken Bauch gefriemelt.

    Das 6AWG Kabel das ich durch die Fahrerkabine in den Motorraum durch die Öffnung für den Seilzug der Motorklappenöffnung gezogen habe, ist etwas abenteuerlich in den Sicherungskasten gezogen.

    Da ich nicht bohren wollte, habe ich versucht die Gummi Dichtung die hart auf dem Strang der ECU gestülpt ist so weit wie möglich zurück zu ziehen.

    So hatte ich platz für das fette Kabel. Zur Abdichtung um die Gummiabdeckung ganzflächig nachzubilden habe ich spez. einkomponenten Silikon für Heizöfen benutzt das nicht brennt und für sehr hohe Temperaturen zugelassen ist. So sollte auch kein Wasser dort eindringen.

    Sieht nicht schick aus, erfüllt aber seinen Zweck.

    Ja der Lüfter des Charger 2 ist lauter als der des Charger 1. Beim fahren nimmt man das bei geschlossenen Fenstern und sonst leiser Atmosphäre aber kaum wahr. Andere Anwendungsfälle gibt es nicht.

    Hiermit habe ich nun über das ganze Jahr hinweg egal bei welchen Wetter, Temperatur und Tageszeit immer nutzbaren AC & DC der nur durch die Kapazität der einen oder mehrere Akkuspeicher in dem Moment Limitiert ist, bis diese leer sind.

    Sollte das der Fall sein, muss ich einfach nur fahren um diese über die Lichtmaschine wieder aufzuladen.

    Auf PV kann ich vollkommen verzichten. Über die Lichtmaschine lade ich jeden Speicher je nach Eingangsleistung mit konstant 600 bis 800W auf. Falls erforderlich kann das mit PV auf 1200W gekoppelt werden (bei mir nicht der Fall).

    Das ist PV maximal überlegen.

    Beispiel, die aktuelle Powerstation mit 1024Ah lade ich so von leer auf voll in ca. 1,45h auf, ich muss nur fahren. Den DC 2 DC Charger kann man auch im Leerlauf nutzen, ist aber nicht empfohlen was ich auch tunlichst vermeide.

    Das Aggregat mit 1024Ah muss man im Camping Betrieb auch erstmal leer bekommen. Für mich ist es der sweet spot zwischen Größe Gewicht (11,xKg) und Leistung.

    Sollte der Fall eintreten dass ich mehr brauche können entweder Akkuspeicher innerhalb des Ökosystems über spezielle Ports am Charger 2 dazugeschaltet werden, oder ich Tausche die Powerstation gegen eine mit mehr Spitzenleistung oder Kapazität aus, oder weiche auf einen gänzlich anderen Hersteller aus. Der Charger 2 ist Hersteller offen.

    Der Charger 2 ist mit 4 selbstschneidenden Schrauben wie vorgegeben vertikal in die Ladeflächen Seitenverkleidung geschraubt.

    Der Platz und die Höhe ist extra so gewählt worden, dass meine Big Agnes Captain Comfort Matratze drunter passt und ich das Ding eher in Waden/Kniehöhe habe wo es mit Schlafsack eh mehr Freiraum gibt als in anderen Regionen.

    Die Tasche die ich mit der Powerstation nutze ich eine spezielle die ich aus Übersee importiert habe. Sie hat in Gegensatz zu so vielen den Vorteil dass Sie die Powerstation nicht nur schützt, sondern diese für den Betrieb und/oder Bedienung nicht auch extra jedes mal da herausgenommen werden muss. Sie hat für zwecks thermischer Regulierung große mit Reissverschluss zu öffnende seitliche Klappen die bei mir nach innen eingeklappt permanent offen sind. So steht nichts im Weg, Lüfter Ein-, und Auslass ist gewährleistet und sie kann an Ort und Stelle bleiben.

    Die Seriensteckdose oder auch die 12V Zigarettenanzünder die im Rifter schon verbaut waren werden mit dem System alle überflüssig. Die waren nur mit eingeschalteten Motor nutzbar. Jetzt geht das auch ohne.

    Versorgen tue ich damit und auch mit Gas mein unabhängiges Zuhause auf 4 Räder.

    Angefangen vom Kompressor Kühlschrank, über die integrierte Pumpe und Gasinjektor meine Warmwasser Dusche, separate Wasser Pumpe um Wasser vom Fluss in den Kanister zu bekommen, Kompressor SUP Pumpe für die Matratze ..... es sind kaum Grenzen gesetzt.

    Die 5Kg Gasflasche wird quick connects bisher für den doppel Gaskocher sowie die Brennkammer des Vorheizers für die Warmwasser Dusche genutzt.

    Die Standheizung im Rifter gibt dir für sehr kalte Morgen im Rifter den Rest.

    Unterm Strich benötige ich im Rifter nur noch Diesel, 1-2x im Jahr AdBlue und ebenso wenig oft die 5KG Propangas Flasche nachgefüllt/ausgetauscht.

    Nachdem ich fertig war konnte ich mit einem haushaltsüblichen Staubsauger über die Powerstation und dessen Wechselrichter gemütlich eine halbe Stunde den Rifter Innenraum von vorne nach hinten auf maximaler Saugleistung saugen. Den Akkustand hat das nicht wirklich beeindruckt. Auch ein Novum für mich. :)

    Wer es noch nicht hat, aber im Rifter auch mal schlafen möchte, dem kann ich nur empfehlen sich zwei Tasten in die Heckklappen Verkleidung zum Öffnen der Heckklappe, und der Heckscheibe von Innen einzubauen.

    Denn es wird spät. am ersten Morgen darauf die Ernüchterung eintreten, ansonsten über die zweite Sitzreihe klettern zu müssen um raus zu kommen.

    Eigentlich ist der Vorgang recht simpel.

    Die Zuleitungen beider in der Heckklappe eingelassenen Taster werden von jeweils neuen Leitungen die zu je einem Taster führen abgegriffen.

    Dafür muss die Heckklappen Abdeckung abgenommen werden. Ich empfehle hier richtiges Werkzeug und etwas Mut an der Sache.

    Und nicht vergessen ganz am Anfang den Akku im Motorraum abzuklemmen, ansonsten brummt man sich später unnötige Arbeit mit der Suche nach der defekten Sicherung auf!


    Am Besten vorher schon für einen guten Vorrat an Verkleidungsclips sorgen.

    Bspw diese: https://tinyurl.com/cxh5jv9s


    Auch sollte man sowas parat haben:

    - Abisolierzange: https://tinyurl.com/3b3jkexw

    - Genügend 18AWG Leitung (Original ist gar dünner): https://tinyurl.com/fwe2hbeb

    - Ich nutze diese Taster: https://tinyurl.com/4up3banr


    Passend unisolierte Stoßverbinder mit ausreichend Materialstärke, Crimpzange, Isolationsmaterial und Schrumpfschläuche setze ich mal voraus.


    Was auf keinen Fall gemacht werden sollte ist, Pfuscharbeit mit sog. "Stromdiebe" durchzuziehen!

    Warum, weshalb wurde hier und im Verlauf vorbildlich angerissen: RE: [3008 II] Einbau LED für Anzeige Regeneration DPF beim Diesel


    Und hier wären wir auch schon beim Grund meiner Maßnahme. Vor über 3 Jahre habe ich das mit Stromdiebe schnell schnell nach Kauf des Rifters so verpfuscht.

    Ein Wunder dass das gehalten hat und es auch zu keinen Kurzschlüssen oder Kabelbrände geführt hat.


    Gestern habe ich mir die Mühe gemacht alles abzubauen und den ganzen Kabelbaum wieder rauszureissen.

    Ich muss zugeben der von Peugeot genutzte Kabelquerschnitt ist sehr klein. Schätze 20 oder 22AWG. Das macht es recht hart zu crimpen.

    durch den Pfusch musste ich die schon recht kurzen Serien Kabel noch weiter kürzen und dann wieder neu gecrimpt verlängern um überhaupt erst mit der Leitungszuführung für die Taster wieder dranzugehen.

    Schrumpfschläuche über Kabel und Crimpstellen dann noch Isolationsmaterial über die Leitungen, genug Puffer mit einkalkulieren und auf keinen Fall die Leitungen mit Kabelbinder mechanisch stressen.

    Wichtig für später: genügend Leitungslänge für die Taster mit einplanen!


    Vor dem Verheiraten der Heckklappe mit der Verkleidung am Besten Akku wieder anschließen, und die Verkleidung richtig rum in die Hand nehmen, auf die Ladefläche des Rifters steigen, und die Heckklappe mit einem beherzten Ruck von Innen zu ziehen. Der Grund ist, dass bei geöffneter Heckklappe die Taste für die Heckscheibe keine Reaktion zeigt und sonst vor finalen Zusammenbau nicht getestet werden kann. Mit der für die Heckklappe geht das, da hört man ein Klackern, aber dennoch ich empfehle beide Tasten so vorher einem Praxistest auszusetzen.


    Auf der Ladefläche sieht man auch genug des Abfalls von diesen Stromdieben die ich vom alten Kabelbaum entfernt habe.


    Ein weiterer Tip...

    wer schon dabei ist, und die Heckklappenverkleidung abgenommen hat, dem empfehle ich sich mal ganz genau das Innere anzuschauen. Dort gibt es L-Stücke die das vordere Blech mit dem hinteren Blech im Hohlraum verbinden.

    Diese sind einseitig verschweißt, aber auf der anderen Seite nur mit Tape verklebt. Ich habe mir viele Rifter ohne diese Verkleidung anschauen dürfen, und alle haben dasselbe Problem.

    Insb. bei Verwendung der Handschlaufe zum schließen der Heckklappe Überkopf passiert es mit der Zeit dass durch Zug dieser sich der Kleber vom L-Stück Verbinder mechanisch löst.

    Beginnt das bei einem, folgen die anderen unmittelbar nach gewisser Zeit über die ganze Breite der Heckklappe.

    Was dann neben mechanischer Flexibilität entsteht ist u.U. ein Resonanzkörper, Scheuern oder ungewollte Flexibilität bei weiterer mechanischer Belastung unter Verwendung der Schlaufe.

    Im letzten Jahr habe ich wegen einem Parkunfall eine komplett Neue Heckklappe und Scheibe bekommen.

    Die Mechaniker habe ich angewiesen bitte zusätzlich Sorge dafür zu tragen alle diese L-Verbinder aufseiten der Verklebung noch zusätzlich irgendwie zu fixieren, so dass sich diese nicht mehr lösen können.

    Die haben sich für einer Art Epoxit entschieden. Etwas über 1 Jahr später und genereller Nutzung dieser Schlaufe habe ich mir Gestern das Ergebnis anschauen können.

    Keines hat sich bisher gelöst. Wer bei den Fotos genau hinschaut erkennt diese harte Verklebung im Kreis all dieser L-Verbinder.

    Falls es noch was hilft, ein Foto vom betreffenden Teil aus meinem 7-sitzer L2 Rifter.

    Ich musste den Pluspol kappen und für ein anderes Gerät zwecks Motor an/aus Informationsleitung abgreifen.

    Den Becherhalter mit eingelassenen 12V Zigarettenanzünder ist im Gegensatz der anderen Seite mit der bloßen Hand recht angenehm zu entnehmen.

    Einfach ein beherzter Ruck Richtung Heckklappe und das teil ist entriegelt. Beim Einsetzen die Nase die Richtung Innenraum zeigt im 90° Winkel leicht eingedreht zuerst einsetzen, dann den ganzen anderen Rest einfach drauf drücken - fertig.

    Das gesteckte Kabel hinter der Verkleidung ist recht kurz. Die Seitenverkleidung habe ich nicht ganz abgenommen.

    Ich habe die Ader von der Ladefläche an der unteren Kante der Seitenverkleidung eingeführt wo sich eine kleine Öffnung befand.

    Zum hochfriemeln reichte es mit die Seitenverkleidung sowie die des darüber liegenden Fensters nur teilweise anzuheben.

    Der Zigarettenanzünder wird in der Fassung nur durch zwei Splinte aus Kunststoff gehalten. M.M.n recht billig gelöst.

    So wackelt das Ding auch etwas bei Berührung vor sich hin. Ich nutze den Port nicht, habe es dennoch von unten mit spez. Silikon im Kreis fixiert. Jetzt ists besser als das Original. :)


    Da ich mittlerweile schon 3 von den Bluetti DC 2 DC Lichtmaschinen Lader vorrätig habe, und neuerdings ein Charger 2 dazugekommen ist, werde ich den bereits verbauten Charger 1 im Rifter durch den Charger 2 ersetzen.

    Das wird einen gewissen Umbau und Neuverkabelung bedeuten. Insb. wird die positiv Leitung für die D+ Logik wichtig sein. Ich habe mir überlegt die eine Ader mit + 12V vom Zigarettenanzünder Port auf der Ladefläche von hinten abzugreifen und neu zu crimpen.

    Mit Zündung An/Aus bzw. Start&Stop wird so über den D+ Port der Charger 2 auch mit intelligenten Lichtmaschinen umgehen können.

    Die 4 Löcher die ich mit den selbstschneidenden Schrauben für den Charger 1 oben auf der Ablage geschraubt habe, werde ich mit passenden Blindstopfen aus Silikon in Schwarz schließen.

    Der Charger 2 ist doppelt so groß, und die Kabeleingänge sind durchweg von unten, daher glaube ich kaum dass er oben auf die Ablage passen wird, und somit ein neuer Platz gefunden werden muss der mit Camping Equipment nicht kollidiert.

    Da mehr Saft über die Leitung laufen wird, werde ich im Motorraum eine 80A Flachsicherung auf + der 6AWG Kabels verschrauben bevor es auf + im Sicherungskasten geht.

    Für die Ladefläche werde ich den 63A Sciherungsschalter gegen eine 80A Variante austauschen, auch wenn das beim Charger 2 nicht vorgesehen ist.




    So viel Wahrheit in diesen Beiträgen, vielen lieben Dank dafür! Die sollten echt eingerahmt werden.

    Als ITSE bin ich nur der sehr SEHR SEHR kleine Elektriker, und dann auch nur runtergebrochen auf IT, aber es klingelte nach lesen des backlogs doch wieder bei mir. Da war ja was in der Ausbildung, auch wenns schon 25 Jahre + her ist.

    Und ja, ich kann mich nicht davon freisprechen auch diese beschissenen Stromdiebe benutzt zu haben kurz nachdem ich meinen Rifter gekauft habe um schnell die Taster in die Heckklappe einzubauen um diese und Heckscheibe fürs Campen von innen öffnen zu können.

    Ja das funktioniert. Letztes Jahr habe ich eine neue Heckklappe bekommen und hätte es richten können, war aber zu faul und habe den Kabelbaum 1:1 wieder eingebaut.


    Gestern gelobte ich aber Besserung, und habe mir auch aus andere Gründe aber Hauptsächlich wegen der Beiträge und auch das Thema von Miruda u.a einen guten Abisolierer, Crimpzange, Stoßverbinder mit ordentlich Materialstärke usw. bestellt. Das Werkzeug ist jetzt nur eine 70€ Crimpzange, habe aber auf Qualität und gewisse features geachtet.

    Es reicht mir, es war ein Kompromiss, teuerer machte bei mir keinen Sinn.

    Am WE werde ich den Kabelbaum in der Heckklappe auch wenn er funktioniert komplett von diesen Stromdieben und Verkabelung befreien und das alles nochmal schön und ordentlich crimpen, isolieren und verlegen.


    Vor ca. 2 Wochen habe ich aber auch einen neuen KAT/DPF in den Rifter eingebaut bekommen. Daher werde ich mir ebenfalls auf der Basis eine Lösung ins Auto bauen. Die Logik werde ich übernehmen, nur schwebt mir eine gänzlich andere Positionierung und Art der visuellen, evtl. auch akustischen Darstellung der Sache vor.

    Die Idee ist noch nicht ganz ausgereift, aber ich denke da an eine Blende mit integrierter LED die penetrant Blau blinken soll, evtl. gar begleitet von einem Pieps.

    Angebracht sollte diese links unterhalb des Lenkers, dort wo u.a. auch die Spurhalteassi Taste angebracht ist. Dort gibt es noch genügend freie Plätze.



    Ich will sowas nicht im Spiegel haben, oder im Rückspiegel sehen. Aktiv werde ich das beim fahren nur aus dem Augenwinkel wahrnehmen. Das kann mir ruhig den Oberschenkel zu blinken, das reicht mir. In der Nähe ist auch der Sicherungskasten wo sich für mich ein zentraler Abgriffpunkt eröffnet.

    So wenig oft wie ich ich die Heckscheiben/Außenspiegelbeheizung im Winter manuell einschalte, aber die Differenzierung wäre einfach selbst wenn ich das direkt über die Sicherung abgreife. Blinkt es Blau ggf. mit einem Pieps, aber die LED für die Spiegel-/Heckscheibenheizung ist aus, dann weiß ich bescheid.

    Als Bauteil gibt es Sicherungsabgriffe für Mini oder Standard Sicherungen auch mit niedriger Bauhöhe und entspr. zwei Sicherungen pro Port on top und positiv Kabelausführung vür den Verbraucher.

    Ich muss noch etwas überlegen und schauen woher ich eine passende Verblendung und so einer LED herbekomme. Wird bestimmt auf eine OEM Lösung hinauslaufen die Zweckentfremdet wird.

    Jep ein Micro SMR für Zuhause fehlt mir auch noch.

    Wenns erschwinglich wäre, würd ich als erster die Hand heben.

    Oder zumindest irgend eine Lösung mit ordentlich Bums für Leute die nur eine Mietwohnung mit Balkon haben.

    Endlich könnte ich dann mein RZ 24/7 durchlaufen lassen.

    Natürlich nicht.

    Nur sollte man sich bei dem Aufwand keinen ideologischen Illusionen hinsichtlich der Effizienz hingeben, nur um eine Lobby Quote aus Brüssel als sog. Gutmensch zu erfüllen. :)

    Obwohl technisch ein alter Hut, scheinen Leute mit Bedarf im Van Camping immer zuerst an mainstream wie Solarausbauten zu denken, aber nicht grade viele bisher von Lichtmaschinen DC2DC oder gängiger B2B Charger gehört zu haben.

    Dabei ist genau das beim Verbrenner am naheliegensten, wenn man nicht unbedingt Spielzeug EV oder PHEV hat, mir aber in der Pampa eh noch nie entgegengekommen sind. :)

    Bei permanente (Klebe-)Installationen wie diese kann ich nur hoffen, dass auch ein Defekt des Panels mit einkalkuliert wurde.

    Flexible Module sind vom Wirkungsgrad schlechter, als starre herkömmliche Module oder gar Bi-Facial Module bei selber Größe und Leistung, wobei letzteres eh nur marketing ist, und wenn überhaupt nur unter Peak Laborbedingungen erreicht wird.


    Die Bilder scheinen zu unterschiedlichen Jahreszeiten aufgenommen zu sein. Bei beiden Modulen mit Rückkontakt Zellen liegen theoretische 250 Watt Peak (Wp) an, und sind mit ETFE hochwertig selbstreinigend angegeben.

    Flexible Module haben zwar einen besseren Temperaturkoeffizienten als Glas, diese leiden aber bei der flachen Verklebung auf dem Dach massiv unter fehlender Hinterlüftung. Die Hitze staut sich direkt unter dem Modul, was den Ertrag im Sommer mittags drückt, auch wenn als robust beworben werden.


    Wenn ich mir egal wo diese flach zutapezierten Solar Vans oder ähnlich anschaue so komme ich immer zu dem gleichen Schluss.

    Das Eine ist der limitierende Faktor der Fläche, und das Andere die Effizienz unter den Kriterien Zeit und Einfallswinkel.


    In Europa (je nach Standort) steht die Sonne im Winter nur sehr tief, ca. 15° - 20° über dem Horizont. Ein flach liegendes Modul, also 0° Neigung, fängt im Winter nur ca. 40 -50% der Energie im Vergleich zu einem optimal geneigten Modul ein. Im Frühling und Herbst liegt der Verlust immer noch bei ca. 20 - 30% bei dem eh schon Ineffizient limitierenden Faktor Leistung/Fläche.

    Zudem fehlt bei flacher Montage der self cleaning Effekt durch Regen. Schmutz und Laub bleiben liegen und reduzieren die Leistung weiter.

    Leider fehlt bei dem Verlauf die Information Zeit. Aber ich stelle mal für den Referenz Tag mit 590Wh folgende Rechnung auf....


    Bei perfekter Sonne und optimaler Ausrichtung würden 250 Wp theoretisch 250 Watt pro Stunde liefern. Durch den flachen Winkel und Verluste (Kabel, Laderegler, Temperatur) sieht die Realität auf den flachen Dach allerdings so aus, dass im besten Fall mit ca. 70 - 80% der Nennleistung zu rechnen ist, wenn die Sonne hoch steht.


    Also liegt eine realistische Spitzenleistung von ca. 180 bis 200W an, bei einem Tagesdurchschnitt (über 8 - 10 Stunden Tageslicht) oft nur 40–60 Watt im Schnitt, da morgens und abends der Winkel extrem ungünstig ist.

    Um 590 Wh mit einem 250 Wp System (flach) zu erzeugen, müsste bei perfekt ausgerichteten Auto und wandernden Einfallswinkel und sehr gutem Sommerwetter (Durchschnitt ca. 100 W) unter Idealbedingungen ca. 6 Stunden effektive Ladezeit anliegen. Da bei solcher Art von Energiegewinnung immer viele Konjunktive und Einflussfaktoren drin sind, vermutlich länger.

    Bei normalem Wetter oder außerhalb des Hochsommers (Durchschnitt ca. 50 W) ca. 12 Stunden, also den gesamten lichten Tag.

    Unterm Strich ist durch physikalische Begrenzung der Fläche, der fehlende Winkel bei Dachinstallationen zwar ästhetisch unauffällig und gewichtssparend (besonders bei Flex Module), aber energetisch ineffizient. Das gilt auch für herkömmliche Module auf größeren Autos.


    Unterm Strich könnte man egal welches Auto noch so sehr zutapezieren, die Faktoren Zeit und Effizienz hinken bei der Energiegewinnung über das ganze Jahr hinweg sehr.

    Die 590 Wh sind ein schönes Sommerergebnis, bestätigen aber auch, dass man für diese Menge einen ganzen Tag Sonne benötigt. Das bedeutet aber auch, dass selbst wenn die Laborbedingungen über die ganze Ladestrecke hinweg gelten würde, derjenige für die gesamte Ladezeit an den Ort mit seinem Auto wie festgetackert ist um die mickrige Ausbeute gemessen am Zeitinvest anschreiben zu dürfen.


    Für eine zuverlässige Versorgung im Frühling, Herbst und Winter, oder für schnelles Nachladen zwischendurch komme ich immer wieder zu dem selben Schluss dass Solarlösungen schlicht ineffizient sind.

    Es sei denn, jemand kommt mit so gut wie keinen Luxus wie Strom aus. Hier stelle ich mir aber sofort die Frage weshalb betreibt man dann so einen Aufwand, nicht nur monetär gesehen?

    Lösungen mit dem Lichtmaschinen Lader sind günstiger, nahezu unauffällig und von der mechanischen Einwirkung am Auto weniger destruktiv.


    Bspw. lade ich so mit 560 W konstant einen 1024Wh Akku von Leer auf 100% in ca. 2h. Ich muss nur fahren. Das ist der Solaranlage auf einem Flachdach weit überlegen, da sie wetter- und tageszeitunabhängig arbeitet. Es gibt auch hybride mit mehr Leistung, die beides als Hub vereinen wenn solche Panele unbedingt zusätzlich sein sollen.

    Also ich will mich hierbei fachlich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, habe allerdings bei ähnlichen Problem mit der Bedingung, allerdings in Kombination mit anderen Tool und einige Generationen neueren Nachfolger deines Autos andere Erfahrungen gemacht.

    Eins vorweg, bei mir war seit 3 Wochen eh klar, dass der DPF/Kat bei meinem Rifter fällig gewesen ist.

    Einen Tag vor Reparatur stand ich mit roter AdBlue Fehler und Motorfehler Lampe sowie aktiven Countdown am Parkplatz einer Autobahn und wollte das Launch Gerät mit Peugeot Paket testen, das ich mir hauptsächlich für diese Art Notfälle Fehler Löschen gekauft habe.

    Ich habe die richtigen Stellen anfangs nicht gefunden und naiv zuerst eine Regeneration durchgeführt.

    Was ich aber damit sagen will, ich konnte mit diesen drei und anderen Fehlern definitiv eine angeleitete Regeneration durchführen, die knapp 20 Minuten im Stand gedauert hat. Diese wurde auch erfolgreich abgeschlossen.

    Brachte in meinem Fall natürlich mittelfristig nichts da das Bauteil eh durch war, und nach Sensor eh vorgegebene Werte nicht einhielt.

    Kann es sein, dass in deinem Fall die DiagBox der limitierende Faktor ist, der warum auch immer verhindert, unter deinen Gegebenheiten eine Regeneration anzustoßen?

    Zwar nutze ich die Diagbox nicht, habe aber trotz aktiver Fehler eine Regeneration durchführen können.

    Ich würde mal durch grobes Ausschlussverfahren mit einer anderen Art Hard-/Software prüfen dass es nicht an der Basis liegt, und von dem Standpunkt weiter forschen.

    Evtl. wärs eine Überlegung das mit einer größeren Powerstation zu versorgen, die über einen B2B Charger von deiner Lichtmaschine ruckzuck aufgeladen wird.

    Damit hättest Du gar noch einen Mehrnutzen für weitere Verbaucher und hast für Solarmodul tapezierte Autos nur noch ein grinsen übrig.

    Ich würde so die gegebene Kabelführung von der Daschcam sauber unter der Innenraum Verkleidung verlegen, und kurz vor dem zentralen Punkt der Powerstation wieder herausführen.

    Eine Info für Diejenigen die ähnliche Anforderungen haben... bei mir ist es das Launch Creader Elite X V2 vom Kerpener Importeur mit Peugeot Paket geworden, da es u.a. die PSA Tiefendiagnose inkl. Countdown Reset beherrscht: https://launch-europe-shop.de/products/creader-elite-x


    Im Detail kann man dort unter den link "Fahrzeugkompatibilität prüfen" sich das featureset und Sonderfunktionen für das Gerät mit dem gewählten Hersteller oder Servicepaket anzeigen lassen um die Abdeckung vor Kauf zu prüfen.


    Mir war wichtig, die volle Hersteller Abdeckung anstatt eine Service Abdeckung für alle Marken kostenlos mit lebenslangen Updates zu erhalten.


    Was das ursprüngliche Problem anging so kann ich bestätigen, dass es mir damit gelungen ist u.a. die AdBlue, sowie die Motor Fehlerlampe durch Fehler löschen zu deaktivieren, und auch den Countdown zurückzusetzen der zu dem Zeitpunkt von 1100Km auf 1050Km sprang.


    Das war Vorgestern kurz vor der französischen Grenze. Anschließend bin ich dann noch die große Vogesen Runde von Nord nach Süd gefahren und dann wieder Heim. Insg. nach Reset an dem Tag etwas noch etwas über 500Km on Top. Keine der Fehler kam bis zu dem Tag und am Folgetag zumindest visuell wieder. Was aber nicht bedeutet, dass diese im backlog nicht schon geloggt wurden. Gestern stand eh die Reparatur an, aber auch die 50Km Hinfahrt ist nichts aufgekommen.


    Mir war wichtig vor der Reparatur zu testen ob das Gerät in der Lage war das durchzuführen. Blöderweise wollten die Fehler nach der Diagnose vor 2,5 Wochen und dem Zurücksetzen der Werkstatt (zur Überbrückung) einfach nicht wiederkommen, egal wie viel ich fuhr. Ich musste lernen, dass die Fehler am Besten durch konstantes Fahren im Drehzahlbereich 2500-3200 RPM provoziert werden. Bei ungefähr 80-120Km/h. Dabei ist die Konstanz der RPM wichtiger, als die Geschwindigkeit. Letzteres ist eher zweitrangig.


    Das Gerät liegt jetzt auch wegen der Thermik im Auto, immer dabei, im Bodentank der zweiten Sitzreihe, nicht wie ursprünglich gedacht im Handschuhfach ;)


    P.S.

    das gilt für Autos wie meinen L2 Peugeot Rifter EZ 2020 mit 130PS Diesel und EAT8. Für andere Peugeot bitte dort den link "Fahrzeugkompatibilität prüfen" und Detailfunktionen für das Eigene Auto checken.

    Das Standard-Anzugsmoment für die Stabilisatorstreben beträgt 36–40 Nm; das Anzugsmoment für die Radschrauben nach dem Abnehmen des Rades beträgt 100–120 Nm.

    Allgemeine Regel für Nicht-Originalteile: Wenn Sie hochwertige Ersatzteile (Lemforder, TRW, Meyle, Sidem) einbauen, finden Sie in deren technischen Anleitungen folgende allgemeine Hinweise: Ziehen Sie die M10-Mutter am Stabilisator mit einem Anzugsmoment von 40 Nm an. Dies reicht völlig aus für eine zuverlässige Befestigung, ohne dass die Gefahr besteht, das Gewinde zu überdrehen oder das Gelenkgehäuse zu beschädigen.

    Das ist nicht ganz korrekt und etwas zu weit dimensioniert gedacht. Der Unterschied von 20Nm ist nicht zu unterschätzen!

    Nutzt er bspw. die Peugeot Rifter Felge Aoraki (17" Leichtmetallfelge) aus dem Peugeot Zubehörprogramm dann sinds 100Nm.

    Bei einer Borbet Felge bspw. 110Nm.

    Wenns nicht direkt drauf steht, oder man es nicht aus gesicherter Quelle weiß, lieber technische Dokumentation besorgen, bei einer Vertragswerkstatt fragen oder Hersteller konsultieren.

    Wozu hat man denn sonst Drehmoment Schlüssel?

    Ich kann nur davor warnen leichtsinnig mit Anzugsmomente umzugehen, egal bei welcher Komponente, und egal ob bei Auto Fahrrad oder sonstigen.

    Denn nach fest kommt ab!

    Habe mir das Schema für die Innenraumverkleidungen des Rifters besorgt. Damit war es mir möglich alles aus- und wieder einzubauen ohne Clips zu zerstören, gar ohne Werkzeug:

    RIFTER (K9) - C5GG01LZP0 - 2 - 19_05_2022 - Ausbau - Einbau _ Innenraumverkleidungen.pdf


    Auf der Beifahrerseite konnte ich nirgends einen Schacht erkennen das Kabel in den Motorraum zu führen. Teppich und die Dichtmasse darunter wollte ich nicht aufreissen, deshalb wechselte ich auf die Fahrerseite. Dort fand ich ungefähr in Lenkradhöhe zwei Ports die mit dicken Gummi um die Kabelführungen gedichtet waren. Einmal die Hauptkabelführung, recht Groß, aber auch sehr fest, mehrfach gesichert und starr. Und etwas abseits davon kleiner aber flexibler, die Durchleitung für das Stahlseil zum öffnen der Motorhaube. Ich habe mich für letzteres entschieden, da es zu viel Risiko war zwei 6AWG Kabel durch den Hauptkabelstrang zu quetschen. Um die Drahtseilführung war eine dicke Gummimanschette. Die muss mit etwas Zwang gänzlich in den Innenraum gezogen werden um die Stromkabel durchzubekommen. Denn die Gummidichtung lässt grade das Drahtseil samt Mantel durch. um beide Stromkabel auch in den Motorraum zu bekommen, muss dann noch ein Röhrchen in den Motorraum gedrückt werden, dann ist der Weg frei, etwas kleiner als der kleine Finger. Das röhrchen baumelt jetzt um die Drahtseilleitung im Motorraum (nicht schlimm), und im Innenraum sollte klar sein, dass die Gummidichtung so nicht mehr drauf kommt, egal wie viel man fummelt. Alle 3 Kabel füllen das Loch fast aus. ich hab das Gummiso weit möglich an die Druchführung geschoben. Im Motorraum mündet die Durchführunhg direkt hinter der Batterie, ungefähr in Bodennähe. So belassen, ändert sich auch nichts an der Geräuschkulisse.


    Habe dann auf Fahrerseite alles abgebaut, untere A-Säulenverkleidung, Verkleidung Türeinstieg vorne, obere und untere B-Säulen Verkleidung, Verkleidung Türeinstieg vorne, Schwellerverkleidung der seitlichen Schiebetür, Gepäckraumschwellerverkleidung - gänzlich. Hintere Seitenteilverkleidung und die Verkleidung des hinteren Kotflügels waren für meinen Zweck nur anteilig notwendig.


    Habe dann die 6AWG Kabel samt Geflecht im Bodenspalt entlang der anderen dicken Leitungen unter Teppich, aber noch über Dichtmasse verlegt, so dass es nicht etwas tiefer im Dinitrol der Karosserie versifft.


    Bei mir können in der zweiten Reihe alle 3 Sitze individuell umgeklappt werden. Jeweils Rechts und Links gibt es hinter den Sitzen ein markantes U-förmiges Metallteil das aus der hinteren Kotflügelverteilung herausschaut, und den Sitz daran einrasten lässt. Ich habe relativ schnell herausgefunden, dass egal mit wie viel Wucht man den Rücksitz daran knallt. der Sitz niemals bis zum Anschlag anlehnt. Es bleibt immer mehr als ein Finger breit Freiraum dahinter. Das + die Tatsache dass daneben ein große Öffnung vorhanden war, erlaubte mir die hintere Kotflügelverkleidung nur leicht anheben zu müssen.




    Nach viel ausprobieren war dann klar wo der beste Platz für den Schutzschalter und Lichtmaschinen Charger war, so dass es nicht mit anderen wie Madratze, mir selbst, Kühlschrank oder Gepäck beim Van Camping, oder beim Transport im alltäglichen Einsatz kollidiert. Zudem musste genug Freiraum für die aktive Kühlung um den Charger verbleiben, und ich wollte mir die Abwärme im Winter für den Innenraum zunutze machen, deshalb bläst er Richtung Innenraum. Der Platz dafür war am und auf der hinteren Kotflügel Verkleidung. Den Schutzschalter konnte ich mit Kabelbinder, und den Charger mit 4 Schrauben felsenfest fixieren.





    Die Kabelausführung vom Lichtmaschienen Charger geht in eine 6mm MC4 -> XT60 extension über, die ich dann im Freiraum oberirdisch zwischen Rücksitz und Schwellerverkleidung Schiebetür -> unter dem Sitz -> unter Gepäckraumschwellerverkleidung, auf die andere Seite des Autos entlang verlegt habe. Es kommt unter dem Sitz in zweiter Reihe ganz Rechts heraus, da die Powerstation primär auf dem Boden steht. Auch wenn ich mein Bett ausbreite und dafür 2 v. 3 Sitze umklappe, ist das meist der Ort der selten umgeklappt wird. Aber auch für den Fall dass ich die vollen 3,10m Innenraumlänge benötige, ist das der Grund weshalb ich immer Modular flexibel bleiben möchte, und keinen Camper Vollausbau möchte. So kann ich in Bikepark Tage mein komplettes Bike in den Raum packen, mit allen dabei, Bett, Kühlschrank, Dusche einfach alles. Was mir bisher fehlte waren permanent Strom, Warmwasser und Dusche. Jetzt stellt sich noch die Frage weshalb man sich überhaupt noch irgendwo einmieten soll.


    Das Kabel hat noch genug Länge um die Powerstation egal wo im Wagen problemlos umzustellen. Einzig, die Kabelinstallation, der Schutzschalter und der Lichtmaschinen Charger sind fest. Der Platz wo die Powerstation primär stehen soll, ist vom sizing der Powerstation und fan in-/outtake zuvor genau so geplant gewesen. Dass die faceplate zur Tür steht auch. Da die Powerstation etwas frontlastig ist, wurde sie mit Spanngurt fixiert.




    Das System gibt mir die Unabhängigkeit von irgendwelchen Solaranlagen. Damit habe ich ganzjährig unabhängig vom Wetter immer Strom. Die Voraussetzung dafür ist, es wird gefahren. Die Konstante die vorgibt wie oft/lang das passieren muss ist die Skalierung des Akkus in der Powerstation und logischerweise die Verbraucher. Der Charger läd die Powerstation je nach Konfiguration mit über 500W. Bei 1024Ah müsste ich ca. 2h das Auto bewegen um die Powerstation nominell von leer auf voll aufzuladen. So viele Solar Panele könnte ich nicht ans Auto kleistern, so dass selbst unter optimalen Bedingungen gleiches u.v.a. konstant passiert. Zudem wäre das sperrig, selbst wenn die Module mobil wären. Sollte das sizing irgendwann mal nicht ausreichen, tausche ich einfach die Powerstation, was natürlich auch zufolge hätte, dass die Aufladezeit, also Fahrzeit länger werden würde, aber ich denke nicht dass der Fall eintreten wird. Bspw. kann die Kühlbox damit über 24h nonstop betrieben werden. Da die aber selbst on/off schaltet, entsprechend länger. Mehrgewicht sind, 11,5Kg die Powerstation, Charger 1,5Kg, Kabel und Schutzschalter schätze ich nochmal auf +/- 3Kg die permanent mitgeschleppt werden, wobei die Powerstation nicht unbedingt.


    Wenn ich van camping betreibe wird primär wird die Engel Kompressor Kühlbox, und die interne Pumpe meiner Joolca Hottap Go Dusche, sowie die Pumpe für meine Big Agnes Captain Komfort Madratze damit betrieben. Alles andere läuft über eine 5Kg Gasflasche. Andere Verbaucher können Foto und Film Equipment sein was ich bisher ebenso über die Lichtmaschine, aber über Steckdose direkt im Auto aufgeladen habe, was aber auf max 110W limitiert war. Alles andere fällt nicht ins Gewicht. Unterm Strich benötige ich jetzt nur noch Diesel.




    Die Frage wie ich das 4AWG Kabel an die Batterie anschrauben kann, konnte ich nicht klären. Morgen bin ich eh in der Werkstatt, dann frage ich dort und kann das System dann in Betrieb nehmen.