Posts by orloff34

    Hier noch eine Antwort vom Citroën Kundendienst auf eine Anfrage zur Datenübertragung/Remote Funktionen/eCall und der zukünftigen 2G Abschaltung:


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    Die Anfrage habe ich für unseren ë-Spacetourer BJ 2023 gestellt.


    Gruß Orloff34

    Also erste Messungen sind gemacht. Ich gehe aktuell davon aus, dass die 12 V Batterie noch in Ordnung ist und die Aktivierung des ECO-Modus einer eigenen Logik folgt. Im Ruhemodus misst der mittlerweile angebaute Batteriewächter eine Batteriespannung von 12,5 V, einen SOC von 74 % und sagt "Batterie in Ordnung".

    Über die ODB2 Schnittstelle lese ich 12,4 V bei Zündung ein und 14,4 V im Fahrmodus. für die Bordspannung.

    Ich hatte gestern unseren E-Spacetourer EZ 09/2023 zur 2-Jahres-Inspektion hier in Hamburg bei einer autorisierten Fachwerkstatt. Eigentlich gibt es da wenig zu tun außer Innenraumfilter und Bremsflüssigkeit wechseln + die ganzen systemischen Überprüfungen. Das wurde auch ordentlich gemacht, denke ich. Man kann das ja schlecht beurteilen. Der Wagen war auf jeden Fall gewaschen und fahrer- wie beifahrerseitig ausgesaugt :)

    1. Freundlichkeit der Mitarbeiter
      Sehr freundlich
    2. Sauberkeit und Ordnung in der Werkstatt
      Konnte ich nicht einsehen
    3. Zuverlässigkeit und Qualität der durchgeführten Arbeit
      In Ordnung, soweit ich das beurteilen kann
    4. Fachliche Kompetenz
      Ernüchternd, bezogen auf die Besonderheiten eines E-Autos. So wurde mir zum Thema fehlende Ladebegrenzung und Akku schonendes Laden erklärt, was einfach nicht stimmt, dass die Stellantisfahrzeuge den Ladevorgang automatisch bei 80 % beenden würden, um den Akku zu schonen. Und wenn ich in den Apps 100 % sehe, entspräche das real 80 % am Akku, was völliger Blödsinn ist. Denn die berechnete Restreichweite im Fahrzeugdisplay bei 100 % SOC ist 334 km, was bei einem WLTP Verbrauch von ca. 25 kWh/100 km eben genau dem verbauten 75 kWh Akku entspricht. Wenn die Aussage wahr wäre, hätte das Fahrzeug ja einen 90 kWh Akku um bei 80 % SOC 330 Km zu schaffen. All meine Gegenargumente haben den Serviceberater nicht überzeugt und wir konnten uns nicht einigen. Das Thema fehlende Ladebegrenzung ist eigentlich hinreichend bekannt und steht außer Frage.
    5. Preis-Leistungs-Verhältnis
      167 € + MWST für 10 AW ist ein heftiger Preis. Am Ende hat die Inspektion 404 € gekostet.
    6. Wartezeiten und Terminvergabe
      Terminvergabe und Wartezeit war o.k. Wartezeit vor Ort am Tag des Termins bis mein Fahrzeug entgegengenommen wurde, war mit einer 1/2 Stunde gefühlt viel zu lang, zumal ich auch berufstätig bin und diese Zeit auch "Nacharbeiten" muss, um mir überhaupt eine Inspektion zu diesem Preis leisten zu können.
    7. Verbesserungsvorschläge
      Mehr Fachkompetenz bezüglich E-Mobilität und den Fahrzeugen mit E-Antrieb, damit der aufgerufene Preis auch gerechtfertigt ist.


    Da mir gesagt wurde, dass nur der Preis für die Inspektion bei den E-Autos so teuer wurde, hier die Frage: Kann jemand berichten, was 10 AWs in einer Stellantiswerkstatt bei einem Verbrennerfahrzeug im Großraum Hamburg kosten?


    Viele Grüße
    Orloff34

    freeskier, ich gebe dir ja Recht und bezüglich der Zulassung war und ist das auch mein Verständnis: Wenn der Heckscheibenwischer bei meinem verglasten Spacetourer defekt ist, darf ich diesen nicht demontieren. Nein der muss repariert werden, obwohl es Transporter ohne Heckscheibe und Heckscheibenwischer gibt, die zugelassen sind. Beim Spacetourer ist das die Serienausstattung auf die sich die Zulassung bezieht. Da gibt es kein Ablaufdatum, ab wann der nicht mehr funktionieren muß.


    Die Artikel, die dazu existieren sehen das bei eCall leider anders. Ich bin gespannt auf den ersten Rechtsfall und danach gibt es hoffentlich eine Sammelklage, der man sich anschließen kann.

    Ich glaube das wird kein HU Thema, weil niemand uns Verbraucher und schon gar nicht die Hersteller oder sogar die Netzbetreiber zur Nachrüstung verpflichten wird. Die Stilllegung von Fahrzeugen, die alle in 2028 höchstens 10 Jahre und viele gerade Mal 5 Jahre oder weniger alt sind ist eher unwahrscheinlich... Das würde die Kosten und berechtigten Schadensersatzansprüche vom Dieselskandal wahrscheinlich bei weitem toppen, denke ich... Das doofe ist, dass die Besitzer auf der Wertminderung sitzen bleiben, da vorallem bei den e-Autos neben eCall auch die Remote Funktionen zur Ladeplanung und zum HV Laden dann nicht mehr verfügbar sind.

    Fuerthfiedler, ich denke eine Antwort auf all deine Fragen findest du wahrscheinlich in einschlägigen Foren für Campervans viel schneller😉.

    Ich luscher immer gerne im TX-Board für die VW Busse. Ich glaube ist gibt kein Thema was dort nicht schon besprochen wurde zum Thema Auf- und Ausbauten. Ich habe mich allerdings gegen ein Aufstelldach (Preis) entschieden und beim Blechdach würde ich auf jeden Fall ein gerahmtes Modul nehmen. Aber das dürfte zu schwer sein für das Aufstelldach...

    Wenn ich diesen Autobild Artikel lese, dann denke ich, werden es die Automobilhersteller auf die Netzbetreiber schieben. Der TÜV und der DEKRA scheinen ja mitzuspielen. Wir gehen leer aus oder müssen die Nachrüstung selbst bezahlen, es sei denn der Gesetzgeber reagiert noch entsprechend. Aktuell mache ich mir wenig Hoffnung, dass es überhaupt ein Hardware Update geben wird, denn auch das wären enorme Kosten für ein "altes" Produkt mit alter Architektur... Aber das mag jeder anders sehen.


    Für die E-Autofahrenden ist ja nicht nur der Sicherheitsaspekt sondern auch die Remote Funktionen betroffen, die dann wegfallen. Es gibt dann keine Rückkopplung zwischen Ladeplanungs- und Navi-App zum aktuellen Ladestand usw. mehr, da das alle Daten vom FZG über 2G an die Stellantis Server übermittelt werden und dann von dort an die Apps auf dem Handy...


    Und noch ein Artikel erschienen bei Chip, gleicher Tenor wie bei der Autobild.

    Klar mache ich und messe nach, wenn ich das nächste Mal lade.🙂 Muss mir nur erst lange Messleitungen besorgen und anklemmen, damit ich bei geschlossener Motorhaube messen kann. Sicher ist sicher. ⚡⚡⚡


    Ich berichte dann wieder hier.

    Idealerweise könnte das beim Laden HV Akkus (AC und/oder DC) passieren, denn ist ja das Fahrzeug extern spannungsversorgt und die 12 V Starterbatterie könnte easy geladen werden. Weiß jemand, ob das bei den Stellantis e-Autos so gemacht wird?

    Vielen Dank Arminius

    Also Ziffer 6 im Schein sagt 16.02.2023. Der Wagen war dann eine Tageszulassung 26.09.2023 und ich übernahm 04/2024 mit 200 km. Die Batterie ist die originale Blei Säure Batterie. Ich denke die war in der Zeit Mal tiefentladen. Bei uns steht er eigentlich nicht länger als 1 Woche. Kürzeste Strecke ist so 6 bis 8 km...


    Ich messe aber Mal den Ruhestrom um sicher zu sein, dass tatsächlich die Batterie die Spannung nicht mehr hält. Wenn ich sie ersetzen muss, nehme ich dann eine EFB Batterie.


    Zum BMS, wir haben ja den ë-Spacetourer und damit keine Lima sondern einen DC-DC Konverter. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das BMS die gleiche Ladestrategie implementiert hat und nur in der Recuperationsphase lädt, wenn zwischen 60 und 85 %. Das könnte dann bei meiner Kurzstrecke innerstädtisch und sehr defensiver Fahrweise tatsächlich ein Problem sein. Kann ich das an der Bordspannung mit einem OBD2 Dongle während der Fahrt sehen?


    Gruß Orloff34

    Ich habe den Verdacht, dass bei unserem ëSpactourer die 12 V Starterbatterie nicht mehr in Ordnung ist und habe jetzt Mal die Spannung gemessen:


    Gestern nach 7 km Fahrt: 12,7 ...12,8 V bei Zündung aus.
    Heute morgen dann noch 12,3 V bei Zündung aus. Das Fahrzeug ging bei Zündung ein sofort in den Eco Modus und verbindet sich wahrscheinlich deshalb auch bei Zündung aus nicht zuverlässig mit der Stellantis Cloud für die Remote Funktionen, weil die Spannung zu niedrig ist.


    Welche Spannungswerte hat denn eine neue Batterie?


    Weiß jemand wie Starterbatterie bei den Stellantis e-Autos geladen während der Fahrt geladen wird, kontinuierlich oder schaltet das Laden bei einer Untergrenze ein und bei einer Obergrenze wieder aus? :/


    Gruß Orloff34

    Gerne, wichtig ist zu wissen, dass der e-Rifter ein elektrifizierter Verbrenner ist und kein Software Defined Vehicle. So gehen einige Funktionen holprig oder zum Teil gar nicht:

    Bei meinem Fahrzeug, BJ 2023 kann ich z.B. kein Ladelimit für den Fahrakku einstellen, die Remote Funktionen benötigen ein 2G Netz für die Kommunikation Fzg. zur Stellantis Cloud damit ich mit der App auf dem Handy Zugriff auf das Auto habe. Wenn die Bordbatterie nicht voll genug ist baut das Fahrzeug keine Kommunikation auf etc. Das dürfte beim e-Rifter nicht anders sein bis zum Facelift in 2024.

    O.k. es gibt für vieles einen Work Around. Schau in das o.g. Forum oder frag hier nochmals.


    Trotz aller Unzulänglichkeiten liebe ich unseren ë-Spacetourer, es gibt keinen Zurück-Gedanken 😀

    Ich habe zwar keinen e-Rifter. Aber als wir uns für den ë-Spacetourer entschieden haben, habe ich in ABRP (A Better Route Planner) die kritischen Strecken geplant. In ABRP kann man das Fahrzeug auswählen und die Fahrten an verschiedenen Tagen (Sommer, Winter etc.) planen und sieht dann ob eine Ladung reicht. Das Verbrauchsmodell in ABRP ist schon nicht schlecht und zumindest im Sommer hat die Planung gut zum realen Verbrauch gepasst. Bedenke dass du je nachdem nur 60 bis 90 % der WLTP Reichweite nutzen wirst, je nachdem wie voll du lädst und wie mutig du leer fährst. Auch das kannst du in ABRP einstellen.


    Ansonsten besuche das Forum Going Electric für deine Fragedtellung. Dort hast du eine große Community für die e-Auto spezifischen Themen, auch wenn es rund ums Laden geht. Für alle anderen fahrzeugbezogenen Themen finde ich dieses Forum hier viel besser...😀

    Gruß Orloff34


    P S. Hier finden sich auch die ganzen Verbrauchswerte, WLTP versus Real, Sommer und Winter, nach Stadt, Autobahn und kombiniert:

    ev-database

    Ja aber dann ist doch alles klar. Warum will eigentlich deine Versicherung die Fehlerlogs und nicht die gegnerische Versicherung? Das verstehe ich nicht.

    Hast du eine Rechtschutzversicherung? Weil dann würde ich alles über einen Anwalt klären. Ich glaube nämlich nicht, dass du als Geschädigter irgendwelche Logs herausgeben musst. Der Wagen war ja vorher in Ordnung und der Schaden muss durch die Reparatur behoben werden. Der Schädiger bzw. dessen Versicherung muss bezahlen. Wenn hier Sensoren gewechselt wurden und das damit verbundene Steuergerät zeigt noch Fehler, dann hat wohl ein beschädigter Sensor den Schaden am Steuergerät verursacht, durch Kurzschluss oder wie auch immer... Das alles sollte nicht dein Problem als Geschädigter sein.

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Tipps. Ich habe auch noch mit einem Service Mitarbeiter von rameder (rameder.de) gesprochen. Der meinte noch, dass neben all dem genannten, die Steckbarkeit und Spielfreit ebenfalls zu prüfen ist. Das habe ich schon Mal gemacht und da ist kein Unterschied zu vorher.

    Alle anderen genannten Punkte werden übernächste Woche auf einer Hebebühne geprüft.

    Grüße Orloff34