Wodurch 6AWG Kabel vom Rifter Motorraum in den Innenraum zum Verbau eines DC 2 DC Lichtmaschinen Laders verlegen?

  • Ich werde Morgen einige Baumaßnahmen im Rifter umsetzen, u.a. diese hier: https://cdn.shopify.com/videos…54f94ae4dc9ac55e6a352.mp4


    Mir fehlt die Information, wo ich in meinem L2 Rifter das 6AWG DC Eingangskabel vom Innenraum durch die Wand in den Motorraum bekomme.

    Ich vermute mal, es muss irgend eine Gummi Muffe/Port oder sonstwas in Höhe Fußraum geben. Gefunden habe ich bisher noch nichts.

    Das Kabel würde ich gerne von der Ladefläche Hinten über die rechte Seite unter den Kunststoff Trittleisten am Fußboden entlang in Richtung Beifahrersitz, und dann in den Motorraum verlegen, alternativ Links.

    Ich hörte dass diese Kunsstoff Trittleisten gut auszuhebeln sind, und darunter eh schon Kabel gezogen sind. Hat hierzu wer eine Zeichnung oder sonstige Informationen?


    Das Zweite ist, ich habe momentan keine Ahnung, wie ich das DC Eingangskabel wie im Video ab Min. 03:18 gezeigt mit dem Akku "verschrauben" soll? Wenn ich mich recht erinnere waren da keine Schrauben an den Klemmen wo ich diese befestigen könnte. Kann mir hier wer weiterhelfen? Habe hier noch ein Bild von Akku gefunden:


  • Habe mir das Schema für die Innenraumverkleidungen des Rifters besorgt. Damit war es mir möglich alles aus- und wieder einzubauen ohne Clips zu zerstören, gar ohne Werkzeug:

    RIFTER (K9) - C5GG01LZP0 - 2 - 19_05_2022 - Ausbau - Einbau _ Innenraumverkleidungen.pdf


    Auf der Beifahrerseite konnte ich nirgends einen Schacht erkennen das Kabel in den Motorraum zu führen. Teppich und die Dichtmasse darunter wollte ich nicht aufreissen, deshalb wechselte ich auf die Fahrerseite. Dort fand ich ungefähr in Lenkradhöhe zwei Ports die mit dicken Gummi um die Kabelführungen gedichtet waren. Einmal die Hauptkabelführung, recht Groß, aber auch sehr fest, mehrfach gesichert und starr. Und etwas abseits davon kleiner aber flexibler, die Durchleitung für das Stahlseil zum öffnen der Motorhaube. Ich habe mich für letzteres entschieden, da es zu viel Risiko war zwei 6AWG Kabel durch den Hauptkabelstrang zu quetschen. Um die Drahtseilführung war eine dicke Gummimanschette. Die muss mit etwas Zwang gänzlich in den Innenraum gezogen werden um die Stromkabel durchzubekommen. Denn die Gummidichtung lässt grade das Drahtseil samt Mantel durch. um beide Stromkabel auch in den Motorraum zu bekommen, muss dann noch ein Röhrchen in den Motorraum gedrückt werden, dann ist der Weg frei, etwas kleiner als der kleine Finger. Das röhrchen baumelt jetzt um die Drahtseilleitung im Motorraum (nicht schlimm), und im Innenraum sollte klar sein, dass die Gummidichtung so nicht mehr drauf kommt, egal wie viel man fummelt. Alle 3 Kabel füllen das Loch fast aus. ich hab das Gummiso weit möglich an die Druchführung geschoben. Im Motorraum mündet die Durchführunhg direkt hinter der Batterie, ungefähr in Bodennähe. So belassen, ändert sich auch nichts an der Geräuschkulisse.


    Habe dann auf Fahrerseite alles abgebaut, untere A-Säulenverkleidung, Verkleidung Türeinstieg vorne, obere und untere B-Säulen Verkleidung, Verkleidung Türeinstieg vorne, Schwellerverkleidung der seitlichen Schiebetür, Gepäckraumschwellerverkleidung - gänzlich. Hintere Seitenteilverkleidung und die Verkleidung des hinteren Kotflügels waren für meinen Zweck nur anteilig notwendig.


    Habe dann die 6AWG Kabel samt Geflecht im Bodenspalt entlang der anderen dicken Leitungen unter Teppich, aber noch über Dichtmasse verlegt, so dass es nicht etwas tiefer im Dinitrol der Karosserie versifft.


    Bei mir können in der zweiten Reihe alle 3 Sitze individuell umgeklappt werden. Jeweils Rechts und Links gibt es hinter den Sitzen ein markantes U-förmiges Metallteil das aus der hinteren Kotflügelverteilung herausschaut, und den Sitz daran einrasten lässt. Ich habe relativ schnell herausgefunden, dass egal mit wie viel Wucht man den Rücksitz daran knallt. der Sitz niemals bis zum Anschlag anlehnt. Es bleibt immer mehr als ein Finger breit Freiraum dahinter. Das + die Tatsache dass daneben ein große Öffnung vorhanden war, erlaubte mir die hintere Kotflügelverkleidung nur leicht anheben zu müssen.




    Nach viel ausprobieren war dann klar wo der beste Platz für den Schutzschalter und Lichtmaschinen Charger war, so dass es nicht mit anderen wie Madratze, mir selbst, Kühlschrank oder Gepäck beim Van Camping, oder beim Transport im alltäglichen Einsatz kollidiert. Zudem musste genug Freiraum für die aktive Kühlung um den Charger verbleiben, und ich wollte mir die Abwärme im Winter für den Innenraum zunutze machen, deshalb bläst er Richtung Innenraum. Der Platz dafür war am und auf der hinteren Kotflügel Verkleidung. Den Schutzschalter konnte ich mit Kabelbinder, und den Charger mit 4 Schrauben felsenfest fixieren.





    Die Kabelausführung vom Lichtmaschienen Charger geht in eine 6mm MC4 -> XT60 extension über, die ich dann im Freiraum oberirdisch zwischen Rücksitz und Schwellerverkleidung Schiebetür -> unter dem Sitz -> unter Gepäckraumschwellerverkleidung, auf die andere Seite des Autos entlang verlegt habe. Es kommt unter dem Sitz in zweiter Reihe ganz Rechts heraus, da die Powerstation primär auf dem Boden steht. Auch wenn ich mein Bett ausbreite und dafür 2 v. 3 Sitze umklappe, ist das meist der Ort der selten umgeklappt wird. Aber auch für den Fall dass ich die vollen 3,10m Innenraumlänge benötige, ist das der Grund weshalb ich immer Modular flexibel bleiben möchte, und keinen Camper Vollausbau möchte. So kann ich in Bikepark Tage mein komplettes Bike in den Raum packen, mit allen dabei, Bett, Kühlschrank, Dusche einfach alles. Was mir bisher fehlte waren permanent Strom, Warmwasser und Dusche. Jetzt stellt sich noch die Frage weshalb man sich überhaupt noch irgendwo einmieten soll.


    Das Kabel hat noch genug Länge um die Powerstation egal wo im Wagen problemlos umzustellen. Einzig, die Kabelinstallation, der Schutzschalter und der Lichtmaschinen Charger sind fest. Der Platz wo die Powerstation primär stehen soll, ist vom sizing der Powerstation und fan in-/outtake zuvor genau so geplant gewesen. Dass die faceplate zur Tür steht auch. Da die Powerstation etwas frontlastig ist, wurde sie mit Spanngurt fixiert.




    Das System gibt mir die Unabhängigkeit von irgendwelchen Solaranlagen. Damit habe ich ganzjährig unabhängig vom Wetter immer Strom. Die Voraussetzung dafür ist, es wird gefahren. Die Konstante die vorgibt wie oft/lang das passieren muss ist die Skalierung des Akkus in der Powerstation und logischerweise die Verbraucher. Der Charger läd die Powerstation je nach Konfiguration mit über 500W. Bei 1024Ah müsste ich ca. 2h das Auto bewegen um die Powerstation nominell von leer auf voll aufzuladen. So viele Solar Panele könnte ich nicht ans Auto kleistern, so dass selbst unter optimalen Bedingungen gleiches u.v.a. konstant passiert. Zudem wäre das sperrig, selbst wenn die Module mobil wären. Sollte das sizing irgendwann mal nicht ausreichen, tausche ich einfach die Powerstation, was natürlich auch zufolge hätte, dass die Aufladezeit, also Fahrzeit länger werden würde, aber ich denke nicht dass der Fall eintreten wird. Bspw. kann die Kühlbox damit über 24h nonstop betrieben werden. Da die aber selbst on/off schaltet, entsprechend länger. Mehrgewicht sind, 11,5Kg die Powerstation, Charger 1,5Kg, Kabel und Schutzschalter schätze ich nochmal auf +/- 3Kg die permanent mitgeschleppt werden, wobei die Powerstation nicht unbedingt.


    Wenn ich van camping betreibe wird primär wird die Engel Kompressor Kühlbox, und die interne Pumpe meiner Joolca Hottap Go Dusche, sowie die Pumpe für meine Big Agnes Captain Komfort Madratze damit betrieben. Alles andere läuft über eine 5Kg Gasflasche. Andere Verbaucher können Foto und Film Equipment sein was ich bisher ebenso über die Lichtmaschine, aber über Steckdose direkt im Auto aufgeladen habe, was aber auf max 110W limitiert war. Alles andere fällt nicht ins Gewicht. Unterm Strich benötige ich jetzt nur noch Diesel.




    Die Frage wie ich das 4AWG Kabel an die Batterie anschrauben kann, konnte ich nicht klären. Morgen bin ich eh in der Werkstatt, dann frage ich dort und kann das System dann in Betrieb nehmen.

  • eldxmgw

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  • Da ich mittlerweile schon 3 von den Bluetti DC 2 DC Lichtmaschinen Lader vorrätig habe, und neuerdings ein Charger 2 dazugekommen ist, werde ich den bereits verbauten Charger 1 im Rifter durch den Charger 2 ersetzen.

    Das wird einen gewissen Umbau und Neuverkabelung bedeuten. Insb. wird die positiv Leitung für die D+ Logik wichtig sein. Ich habe mir überlegt die eine Ader mit + 12V vom Zigarettenanzünder Port auf der Ladefläche von hinten abzugreifen und neu zu crimpen.

    Mit Zündung An/Aus bzw. Start&Stop wird so über den D+ Port der Charger 2 auch mit intelligenten Lichtmaschinen umgehen können.

    Die 4 Löcher die ich mit den selbstschneidenden Schrauben für den Charger 1 oben auf der Ablage geschraubt habe, werde ich mit passenden Blindstopfen aus Silikon in Schwarz schließen.

    Der Charger 2 ist doppelt so groß, und die Kabeleingänge sind durchweg von unten, daher glaube ich kaum dass er oben auf die Ablage passen wird, und somit ein neuer Platz gefunden werden muss der mit Camping Equipment nicht kollidiert.

    Da mehr Saft über die Leitung laufen wird, werde ich im Motorraum eine 80A Flachsicherung auf + der 6AWG Kabels verschrauben bevor es auf + im Sicherungskasten geht.

    Für die Ladefläche werde ich den 63A Sciherungsschalter gegen eine 80A Variante austauschen, auch wenn das beim Charger 2 nicht vorgesehen ist.


  • Habe alles nochmal Neu gemacht.

    Da ich das 5m 6AWG Kabel zuvor mit dem Charger 1 etwas zu knapp bemessen habe, durfte ich nochmal alle Innenraumverkleidungen auf Fahrerseite von unterm Lenker, Fußleisten, B-Säule, bis hinten zur Ladefläche nochmal öffnen um 50cm mehr Kabel aus dem Motorraum bis nach hinten durchziehen zu können.

    Und weil das so ein Spaß war, dachte ich mir auch gleich alle Querverlegungen des MC4 Verlängerungskabels über die Ladefläche unter der Abdeckung der Sitze der zweiten Reihe auf die Beifahrerseite auch nochmal herauszunehmen.

    Das alleine schon deswegen weil der Charger 2 der mit intelligenten Lichtmaschinen umgehen kann über seine D+ Leitung die Ladepriorität sowie Modus klar konfiguriert bekommen kann. Auch ab welcher Auto Akku Spannung er das Laden der Akkuspeicher unterbrechen soll, diese und sich selbst in den Standby und darauf hin deep sleep schicken soll um ein Tiefentladen des Auto Akkus so zu verhindern.

    Dafür ist eine Ader über den D+ Port zu etwas im auto zu verlegen was idealerweise bei Zündungsaus, auch den Saft abgedreht bekommt.

    In meinem Fall bat sich auf der anderen Seite der Ladefläche ein sonst ungenutzter 12V Zigarettenanzünder Port an.

    Das Dünne Kabel habe ich mit dem MC4 Kabel unter der Kunsstoff Abdeckung der Sitze in zweiter Reihe geführt.

    Dort wo sich das Ende mit der unteren Ladeflächen Abdeckung am Boden trifft, gibt es eine etwa 1x1cm große Öffnung. Hier habe ich die D+ Leitung eingeführt, und bis nach oben von hinten an den 12V Zigarettenanzünder in seiner eingelassenen Abdeckung hochgezogen.

    Pluspol habe ich durchtrennt, mit der D+ Leitung und auf der anderen Seite neu gecrimpt, Schraumpfschlauch drüber, den etwas wackelig eingehangenen Zigarettenanzünder von hinten in der Fassung mit spez. Silikon fixiert, und in die Abdeckung wieder eingeclipst.

    Die MC4 Verländerung ist an der Sitzreihe entlanggeführt und hat genug Spielraum um die Powerstation bspw. beim Campen wegen Umpacken im Auto problemlos von ganz vorne nach ganz hinten zu verlegen. Das Gleiche gilt für das dauerverlegte Stromkabel für den Engel Kühlschrank.

    Ich habe mich entschieden die Powerstation primär im Fußraum des Beifahrersitzes zu platzieren.

    Da der Charger 2 ein größerer Brocken ist als der Charger 1 war es nicht einfach einen Platz zu finden der auch den Vorgaben entspricht. Zumal auch mehr Leitungen angeschlossen wurden und noch können.

    Ich habe nicht alle Anschlüsse genutzt, aber ich habe noch ein kurzes MC4 Kabel über den PV Port angeschlossen, das für den unwahrscheinlichen Fall dass ich mich doch mal dazu entscheiden sollte das Laden aller Akkuspeicher unidirektional, oder das bidirektionale Laden des Auto Akkus entweder über Lichtmaschine + PV zu koppeln, oder weil ich doch viele Tage stehen möchte und die Speicher doch leer sind dann alleinig über PV zu laden, wird dort einfach das Kabel angeschlossen.

    Der 80A Sicherungsschalter war dann doch etwas breiter als der vorherige mit 63A. Dieser wie auch die 80A Flachsicherung mussten her weil der Charger 2 mehr Saft über die Leitung gehen lässt.

    Sicherungen die stets am Limit, oder darüber hinaus operieren sind nicht gewünscht.

    Den Sicherungsschalter habe ich wie zuvor ausschließlich mit Kabelbinder seitlich an der Innenverkleidung der Ladefläche befestigt. Da bewegt sich nichts mehr. Die Kabelführung von und zum Zentralgestirn habe ich dementsprechend daran entlang verlegt um ein kompaktes und sauberes Bild zu haben.

    Im Motorraum greife ich + im Sicherungskasten ab.

    Zwischen der im Auto verlegten 6AWG Hauptleitung und dem Sicherungskasten ist eine 80A Flachsicherung in dessen Gehäuse zwischengeschaltet, die dann mit etwa 30cm 6AWG Leitung dort direkt auf den + Pol im Sicherungskasten geht.

    Die dicken Leitungen und das Gehäuse der Flachsicherung habe ich durch anheben der eingeclipsten Sicherungsplatine im Sicherungskasten in dessen darunter liegenden dicken Bauch gefriemelt.

    Das 6AWG Kabel das ich durch die Fahrerkabine in den Motorraum durch die Öffnung für den Seilzug der Motorklappenöffnung gezogen habe, ist etwas abenteuerlich in den Sicherungskasten gezogen.

    Da ich nicht bohren wollte, habe ich versucht die Gummi Dichtung die hart auf dem Strang der ECU gestülpt ist so weit wie möglich zurück zu ziehen.

    So hatte ich platz für das fette Kabel. Zur Abdichtung um die Gummiabdeckung ganzflächig nachzubilden habe ich spez. einkomponenten Silikon für Heizöfen benutzt das nicht brennt und für sehr hohe Temperaturen zugelassen ist. So sollte auch kein Wasser dort eindringen.

    Sieht nicht schick aus, erfüllt aber seinen Zweck.

    Ja der Lüfter des Charger 2 ist lauter als der des Charger 1. Beim fahren nimmt man das bei geschlossenen Fenstern und sonst leiser Atmosphäre aber kaum wahr. Andere Anwendungsfälle gibt es nicht.

    Hiermit habe ich nun über das ganze Jahr hinweg egal bei welchen Wetter, Temperatur und Tageszeit immer nutzbaren AC & DC der nur durch die Kapazität der einen oder mehrere Akkuspeicher in dem Moment Limitiert ist, bis diese leer sind.

    Sollte das der Fall sein, muss ich einfach nur fahren um diese über die Lichtmaschine wieder aufzuladen.

    Auf PV kann ich vollkommen verzichten. Über die Lichtmaschine lade ich jeden Speicher je nach Eingangsleistung mit konstant 600 bis 800W auf. Falls erforderlich kann das mit PV auf 1200W gekoppelt werden (bei mir nicht der Fall).

    Das ist PV maximal überlegen.

    Beispiel, die aktuelle Powerstation mit 1024Ah lade ich so von leer auf voll in ca. 1,45h auf, ich muss nur fahren. Den DC 2 DC Charger kann man auch im Leerlauf nutzen, ist aber nicht empfohlen was ich auch tunlichst vermeide.

    Das Aggregat mit 1024Ah muss man im Camping Betrieb auch erstmal leer bekommen. Für mich ist es der sweet spot zwischen Größe Gewicht (11,xKg) und Leistung.

    Sollte der Fall eintreten dass ich mehr brauche können entweder Akkuspeicher innerhalb des Ökosystems über spezielle Ports am Charger 2 dazugeschaltet werden, oder ich Tausche die Powerstation gegen eine mit mehr Spitzenleistung oder Kapazität aus, oder weiche auf einen gänzlich anderen Hersteller aus. Der Charger 2 ist Hersteller offen.

    Der Charger 2 ist mit 4 selbstschneidenden Schrauben wie vorgegeben vertikal in die Ladeflächen Seitenverkleidung geschraubt.

    Der Platz und die Höhe ist extra so gewählt worden, dass meine Big Agnes Captain Comfort Matratze drunter passt und ich das Ding eher in Waden/Kniehöhe habe wo es mit Schlafsack eh mehr Freiraum gibt als in anderen Regionen.

    Die Tasche die ich mit der Powerstation nutze ich eine spezielle die ich aus Übersee importiert habe. Sie hat in Gegensatz zu so vielen den Vorteil dass Sie die Powerstation nicht nur schützt, sondern diese für den Betrieb und/oder Bedienung nicht auch extra jedes mal da herausgenommen werden muss. Sie hat für zwecks thermischer Regulierung große mit Reissverschluss zu öffnende seitliche Klappen die bei mir nach innen eingeklappt permanent offen sind. So steht nichts im Weg, Lüfter Ein-, und Auslass ist gewährleistet und sie kann an Ort und Stelle bleiben.

    Die Seriensteckdose oder auch die 12V Zigarettenanzünder die im Rifter schon verbaut waren werden mit dem System alle überflüssig. Die waren nur mit eingeschalteten Motor nutzbar. Jetzt geht das auch ohne.

    Versorgen tue ich damit und auch mit Gas mein unabhängiges Zuhause auf 4 Räder.

    Angefangen vom Kompressor Kühlschrank, über die integrierte Pumpe und Gasinjektor meine Warmwasser Dusche, separate Wasser Pumpe um Wasser vom Fluss in den Kanister zu bekommen, Kompressor SUP Pumpe für die Matratze ..... es sind kaum Grenzen gesetzt.

    Die 5Kg Gasflasche wird quick connects bisher für den doppel Gaskocher sowie die Brennkammer des Vorheizers für die Warmwasser Dusche genutzt.

    Die Standheizung im Rifter gibt dir für sehr kalte Morgen im Rifter den Rest.

    Unterm Strich benötige ich im Rifter nur noch Diesel, 1-2x im Jahr AdBlue und ebenso wenig oft die 5KG Propangas Flasche nachgefüllt/ausgetauscht.

    Nachdem ich fertig war konnte ich mit einem haushaltsüblichen Staubsauger über die Powerstation und dessen Wechselrichter gemütlich eine halbe Stunde den Rifter Innenraum von vorne nach hinten auf maximaler Saugleistung saugen. Den Akkustand hat das nicht wirklich beeindruckt. Auch ein Novum für mich. :)

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