Elektromobilität Ja oder Nein?


  • Wir haben uns am Jahresanfang auch für einen Verbrenner (Diesel wegen Anhänger ) entschieden, dieser soll möglichst bis 2030/2031 bleiben, sofern er das durchhält🤣

    An der Pflege soll es nicht liegen.

    Ob es danach ein Elektrischer/ Batterie oder doch ein Bioethanol/ Wasserstoff wird, also Brennstoffzelle, mal sehen was die Zukunft bis dahin zusammenbringt.

    Definitiv muss damit auch ein Wohnanhänger gezogen werden müssen/ können, also min 1900 Kg Anhängelast muss gegeben sein. Und die Reichweite natürlich stimmen, min 500 Km zwischen den Tankstops möglich sein.


    :lion: 3008 M GT 180 BlueHdi EAT8 2020 Perlmuttweiß Full LED Ledersitze Panoramaschiebedach Ahk

    Perfekt Day to burn some Diesel und ab und an einen Wohnwagen mit 1800 kg am Haken

    Spritmonitor.de

  • MiRuDa

    Ich tippe Mal auf Wasserstoff als einzige Möglichkeit, in 9 Jahren 1,9 t über >500 km zu ziehen.

    Wobei dazu die Zeit wohl zu kurz sein wird.

    Vielleicht ist auch der Anspruch, es muss so viel Gewicht am Haken sein (für eine Hülle!), der falsche, oder besser, nicht mehr zeitgemäße Ansatz.

    Bin kein Camper, ist nur so ein Gedanke, weil wir doch alle in naher Zukunft zurückstecken müssen.

  • Hoffentlich kommen bald die ersten auf die Idee, dass man mit Lademöglichkeiten Kunden anlocken kann.

    Klappt mit Punktesammeln und Kundenkarten ja auch wunderbar.

    Das ist mal ne super Idee, mit den Punkten die Kunden aufladen lassen. Fänd ich gut.

    Definitiv muss damit auch ein Wohnanhänger gezogen werden müssen/ können, also min 1900 Kg Anhängelast muss gegeben sein. Und die Reichweite natürlich stimmen, min 500 Km zwischen den Tankstops möglich sein.

    Das sind dann so 6h Stunden Fahrzeit ohne anzuhalten? Das würde meine Blase nicht mitmachen.

    Ich tippe Mal auf Wasserstoff als einzige Möglichkeit, in 9 Jahren 1,9 t über >500 km zu ziehen.

    Ich schätze mal in 3-4 Jahren sollte das möglich sein, es gibt heute schon BEVs die das Gewicht ziehen können und es gibt Fahrzeuge die eine deutlich höhere Reichweite haben. Und das sich die Autoindustrie den Markt der Camper entgehen lässt kann ich mir nicht vorstellen.


    BMW hat 2000 ja schon ein erstes Wasserstoff Fahrzeug gebaut, das hat sich seitdem ja nicht so richtig durchgesetzt. Was soll den passieren das dies in den nächsten Jahren anders wird? Stand heute gibts es 91 Wasserstofftankstellen in Deutschland. Da kann dann immer 1 Auto aufttanken, maximal 6 in der Stunde da die Anlagen sonst vereisen. Das sind ganze 546 Autos in der Stunde in ganz Deutschland.

    Bitte versteht mich nicht falsch, auch ich war jahrelang der Meinung das Wasserstoff der heiße SchXXß ist. Mittlerweile glaube ich das es wohl nichts mehr wird.

  • 9Time

    Da hatte ich mich mißverständlich ausgedrückt.
    (Ich bin kein Camper! Also alles theoretisch!)
    Es ist ja wohl, neben dem Luftwiderstand, vor allem das Gewicht, das bei Campern die Reichweiten schwinden lässt.
    Bei den Wohnwagen gibt es erste Ansätze, den Anhängern eigene Antriebe nebst Akkus zu verpassen.
    Lademöglichkeiten und Ladedauer stehen dem aber noch entgegen.
    Es ist sicher vieles möglich, letztendlich glaube ich bis dato nicht, dass es hier, ohne sonstige Innovation, bis 2030 KOSTENGÜNSTIGE Alternativen geben wird.


    Daher mein Ansatz, die bisherige Denke zu hinterfragen, ob im Wohnwagen wirklich, z. B. Echtholz, Glas, Steingut, Porzellan usw. zu solch schweren Fahrzeugen führen müssen?
    Oder werden sich nicht auch immer mehr, wie in den USA, Wohnwagenparks etablieren, in denen man sich einen Camper mietet und damit die Fahrerei minimiert?
    Die große Überschrift lautet ja CO2 einsparen.


    Beim Wasserstoff bin ich ganz bei dir, es spricht heute zu viel dagegen, dass er für den Individualverkehr zum Einsatz kommt.

    Ein entfernter Bekannter von uns setzt sich seit einiger Zeit mit dem Thema auseinander.
    Vielleicht eine Möglichkeit für die Interessierten, weitere Informationen zum Thema H2 zu bekommen:
    https://derpfeiffer.de/tag/wasserstoff/
    oder hier ein Beispiel in Podcastform:
    https://gruenes-mikro.de/wasse…pfeiffer-und-sven-josting

  • So zurück aus dem Urlaub, btw sehr angenehm wie wenig Sprit der 508 auf Langstrecke verbraucht.


    Ich glaube du hast die beiden, aus meiner Sicht, entscheidenden Punkte sehr gut getroffen. Die Fahrzeuge müssen unbedingt günstiger werden und wir werden alle auf das eine oder andere verzichten müssen. Aber das ist wahrscheinlich auch der schwierigste Punkt. Keiner von uns verzichtet gerne. Ob es nun der Flug von München nach Hamburg ist, das Wohnmobil das man 2 mal im Jahr bewegt oder das hippe Wasser aus Fidschi. Wahrscheinlich dauert das noch eine beträchtliche Zeit bis die Mehrheit in Deutschland bereit ist einen Schritt weiter zu gehen als die Saftpappe in den gelben Sack zu werfen.

    Aber ich glaube immer noch das sich das über die Zeit ändert. Mein Großvater (BJ 1923) war noch fest der Meinung das man Plastik nicht recyceln braucht das könnte man vergraben, well es ja aus Erdöl gemacht ist und das kommt auch aus der Erde.


    Danke für den Podcast, der läuft jetzt gerade in einem anderen Fenster.

  • Die Frage ist, wenn alle für die grüne Natur kämpfen, ist das Recycling von Autobatterien in Ordnung? Die Technik entwickelt sich so schnell, dass es wohl keinen Käufer für ein altes E-Auto mit leeren Batterien geben wird, die Motoren werden auch technisch veraltet sein, natürlich werden die Strompreise nach oben gehen, die heute kaum noch billiger sind als Sprit, nicht verlockend, auch alle heutigen Rabatte werden vorbei sein und für alles noch mehr bezahlen als heute. Meine Gedanken sind, dass man nichts mit Gewalt ändern muss, wer mit dem fahren möchte, was für ihn bequem und komfortabel ist. Wenn man nur ein paar Kilometer in der Stadt unterwegs ist, reicht es natürlich, Strom zu haben, aber irgendwo in die Natur zu gehen und zu verstehen, dass es nirgendwo zu tanken gibt oder 10 Autos bereits in der Schlange stehen :) verlockend :)

  • Warum sollte das recyceln von Batterien denn nicht in Ordnung sein? Die Akkus fangen ja nun auch nicht nach 4 Jahren an zu zerfallen oder Leistung zu verlieren. Es gibt ja genügend Teslas mit stolzer Laufleistung, imho liegt der Rekord bei über 1 Mio km. Der hat aber wohl den Akku tauschen lassen. Wie es sich bei allen anderen Herstellern verhält wird die Zeit zeigen.

    Ja die Motoren sind nach 10 Jahren nicht mehr State of the Art. Das ist doch bei allem so?


    Klar wird der Strompreis steigen und die Energiewende wird es sicher nicht für lau geben. Auch wenn das SPD, FDP und CDU so im Wahlkampf klingen ließen.

    Aber das Strom und Spritpreis heute ähnlich sind ist etwas kurz gesprungen. Eine kw/h Stunde kostet mich zuhause 0,28€, ein Liter Benzin kostet aktuell bei mir 1,699 also 1,7 €.

    Ein Peugeot 208 ab BJ 2020 als Benziner braucht im Schnitt 6,16 Liter/100km. Macht also 10,47€ für 100km.

    Ein Peugeot e208 ab BJ 2020 benötigt im Schnitt 18,62kw/h. Macht also 5,21€ auf 100km.

    Beide Verbrauchswert laut Spritmonitor. Ich fahre weder den einen noch den anderen.

    Sollte der Spritpreis gleich bleiben und der Strompreis sich verdoppeln sieht es natürlich sehr gleich aus.


    Die Ladeinfrastruktur ist immer noch nicht optimal, stellenweise sogar recht weit davon entfernt. Aber das Argument wenn ich mit dem eAuto in die Pampa fahre kann ich da nicht laden ist doch quatsch. Ich fahr doch auch heut nicht mit meinem Benziner irgendwo in den Bayrischen Wald und stelle ihn mit nem halben Liter Sprit im Tank auf dem Parkplatz ab. Warum sollte ich so ein Verhalten mit einem eAuto entwickeln? Ja ich weiss natürlich das die Reichweite eines Diesels mit 90 Liter Tank deutlich höher ist als bei einem Mazda MX30. Aber das zwingt mich als Fahrer doch nicht das Fahrzeug leer abzustellen? Und leer ist leer unabhängig vom Energieträger.


    Und natürlich werden sich unfassbare Schlangen bilden, immer dann wenn genau alle gleichzeitig laden wollen. :omg:



    Meine Gedanken sind, dass man nichts mit Gewalt ändern muss, wer mit dem fahren möchte, was für ihn bequem und komfortabel ist.

    Ich bin mir ziemlich sicher das die Menschen auf den Seychellen das anders sehen.

  • Die Frage, ob ein e-Auto sinnvoll ist, hängt aus meiner Sicht nur vom Fahrprofil ab. Wir haben einen e-208 als Zweitwagen, laden mit Haushaltstrom 16A und fahren täglich zwischen 50 und 100 km. Diese sind über Nacht locker wieder drin. Den Erstwagen, Benziner habe ich im letzten halben Jahr nur für Autobahnstrecken über 100 km benutzt. Nach heutigen Spritpreisen liege ich bei den Betriebskosten zwischen 30 und 50%. Die Anschaffungskosten waren dank der 9000 € Förderung etwa auf dem Niveau eine gleichstaken Benziners. Wenn man längere Strecken fahren muss oder auf öffentliche Ladestationen angewiesen ist, sieht die Rechnung natürlich anders aus.

  • Mein Werkzeug funktioniert an der Wand mit einem Scherennagel nicht, wenn ich heute 600 -700 km zurücklegen muss und keine Zeit bleibt, zu warten, bis der Akku wieder aufgeladen ist. Die zweite Möglichkeit besteht darin, zu prüfen, wie viele Autos innerhalb von 30 Minuten nach dem Tanken an der Tankstelle ankommen und wie viele elektrische Ladepunkte es gibt, also wie viel ha in "elektrischen Tanks" (oder nicht als Flugplatz) sein muss. alle bereit, für ein paar Stunden aufzutanken? Nicht jeder lebt in einem Privathaus, in dem man nachts tanken kann und wie es in einem 12-stöckigen Unterwassergebäude aussehen wird - dort benötigt jede Wohnung 2 Füllstellen pro Nacht.

  • Wir als Familie fahren nun seit knapp über einem Jahr einen e-208 und haben in dieser Zeit rund 10.000km absolviert.


    Angeschafft wurde der Wagen damals eigentlich als klassisches Zweitauto. Im Verlauf dieses Jahres hat sich der Wagen aber tatsächlich zu unserem Primärfahrzeug entwickelt. Unser Octavia Combi dient mittlerweile nur noch als Langstrecken- und Transportfahrzeug.


    Wir sind allerdings auch in der glücklichen Lage, an unserer heimischen Wallbox laden zu können, die wiederum an einer PV-Anlage samt Hauskraftwerk hängt. So haben wir zu einem vergleichbaren Verbrenner in diesem Jahr einen mittleren dreistelligen Betrag an "Kraftstoffkosten" einsparen können. Würde ich die virtuellen Gestehungskosten des eigenen PV-Stroms da noch rausrechnen, wäre der Gewinn noch ein gutes Stück höher.


    Ich selbst möchte das elektrische Fahren nicht mehr missen. Vom Fahrkomfort und der Dynamik her sind diese Fahrzeuge jedem vergleichbaren Verbrenner überlegen. Dazu kommt dann noch der umweltförderliche Gedanke, mindestens lokal oder bei Nutzung des eigenen Sonnenstroms sogar komplett immisionsfrei fahren zu können.


    An Diskussionen um den ökologischen Fußabdruck bei der Herstellung eines BEV möchte ich mich nicht beteiligen. Je nach Auftraggeber einer Studie kommt da ein gewünschtes Ergebnis entweder Pro oder Contra BEV raus und ist daher für den Einzelnen kaum seriös einzuschätzen. Aber allein das Argument, dass jede Batterie eines BEV im "second life" noch mindestens als Speicher im Zusammenhang mit der Erzeugung von PV-Stom dienen und damit einen großen Beitrag zur Energiewende liefern kann, reicht für mich aus, mir da keine nennenswerten Gedanken drüber machen zu müssen.


    Ich kann allerdings jeden Vorbehalt zu dieser Technologie verstehen, wenn man als Interessent auf eine öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist. Gerade in meiner Wohngegend sind öffentliche Ladepunkte (egal ob AC oder DC) Mangelware. Ohne eigene Wallbox würde ich mir vermutlich derzeit kein BEV zulegen. Da ist noch sehr viel Luft nach oben.


    Die vielfach erwähnte Wasserstofftechnologie, welche hier im Ruhrgebiet gerade mächtig voran getrieben wird, ergibt erst dann einen Sinn, wenn der Wasserstoff ökologisch produziert werden kann. Dabei darf dann auch nicht mehr Energie benötigt werden, als die, die dann wieder aus dem Wasserstoff zurück gewonnen werden kann. Diese Bilanz sieht derzeit nämlich noch ziemlich finster aus.


    Wir sind übrigens in der Familie mittlerweile soweit, dass wir uns zukünftig nur noch auf ein Fahrzeug konzentrieren werden. Zu diesem Zweck ist ein Skoda Enyaq iV 80 bereits geordert, welcher dann sowohl den oben genannten Octavia, als auch den e-208 ersetzen wird. Der Enyaq ist groß genug und hat aus meiner Sicht eine urlaubstaugliche Reichweite.

    Peugeot e-208 GT


    Spritmonitor.de

  • hello so far definitely no electric

    got a plug-in hybrid opel grandland X as a replacement and I was able to drive to 38 km on E, the rest on petrol, the purchase price difference is +- 8000 euros more expensive for plug-in hybrid than petrol

    if you look at the price of electric now it will go up and then look at how much electric is available they always have too short for now .. don't think if all the cars also have to run on electric how We could then wait too short and see what the future brings

    definitely no electric

  • Hier gibt es einen etwas längeren Vortrag von Prof. Fichtner vom Helmholtz Institut über Wasserstoff, E-Fuel und BEV:

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  • ich bin der Meinung dass jede Technologie so seine Nische finden wird - und es sicherlich eine Technologie schafft vordergründig verbreitet zu werden --- aber dennoch wird es für den ein oder anderen Einsatzbereich auch andere Technologien geben die sich durchsetzten, beispielsweise in der Landwirschaft... weil hier ganz andere Anforderungen sind


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