Probleme mit Ad Blue System

  • Nachdem ich mehrmals mit einer Blauenwolke ausgefallen bin und mir der Gang zur Werkstatt zu muessig wurde um den Zaehler zurueckzusetzen, und nachdem ich sogar von Fachwerkstaetten widerspruechliche Diagnosen bekommen hatte... habe ich mich an YouTube gewandt.


    Und siehe da, der Kanal "O'Rileys Autos" hat grossartiges Material zum Thema AdBlue. Mir hat am Ende volgendes VIdeo wietergeholfen:

    External Content www.youtube.com

    Eingebettete Inhalte sind für Gäste nicht einsehbar.

    Link zur externen Medienquelle: www.youtube.com


    Nichtsdesto trotz muss ich zugeben das, nachdem ich diesen Fehler losgeworden bin, den Wagen meistbietend in Zahlung gegeben habe und mir einen neuen Toyota Proace Verso angeschafft habe.

  • Nachdem ich mehrmals mit einer Blauenwolke ausgefallen bin und mir der Gang zur Werkstatt zu muessig wurde um den Zaehler zurueckzusetzen, und nachdem ich sogar von Fachwerkstaetten widerspruechliche Diagnosen bekommen hatte... habe ich mich an YouTube gewandt.


    Und siehe da, der Kanal "O'Rileys Autos" hat grossartiges Material zum Thema AdBlue. Mir hat am Ende volgendes VIdeo wietergeholfen:

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    Nichtsdesto trotz muss ich zugeben das, nachdem ich diesen Fehler losgeworden bin, den Wagen meistbietend in Zahlung gegeben habe und mir einen neuen Toyota Proace Verso angeschafft habe.

    Dann erstmal GlückstrumpF! ;)

    Der interconnect ist aber schon arg zu gewesen. Frage mich wenn er schon so viele Wynns Mittelchen propagiert, ob der überhaupt schon mal sowas wie Wynns Crystal Clear and Protect in den Ad-Blue Tank mit beigemischt hat?

    Tipp and diejenigen die die manuelle Kompressionsdruck Pumpe wie ab 04:27 zu sehen für das Spülen benutzen wollen.... richtig guten Druck zum Spülen gibts erst ab 2,5-3 Bar. Das pumpt man aber nicht so wie er unterm Auto auf, sonst pinkelt das nur aus der Leitung wie bei ihm. Nutze das Ding seit Jahre zum DOT5.1 Wechsel für Hope Bremsen an Bikepark Bikes, geht aber auch mit entsprechende Aufsätze fürs Auto. Würd das aber selbst nach dem Reinigen nicht fürs Spülen und für Hydraulikölwechsel nutzen.

  • Meine Erfahrung als Peugeot-Neuling mit gebrauchtem Rifter mit 110.000km:

    - AdBlue-Fehlermeldung während einer Autobahnfahrt „Suchen sie die Werkstatt auf“

    - 50 km später: „Kein Start in 1100km möglich“


    Bei mir waren es der Katalysator und die AdBlue-Einspritzdüse, insgesamt € 2.200,-.


    Ich hoffe, dass ich mit der neuen Katalysator-/DPF Einheit nun weitere 110.000km fahren kann. Als Nächstes würde dann die AdBlue-Pumpe fällig werden, prophezeite die Werkstatt.

  • Als Nächstes würde dann die AdBlue-Pumpe fällig werden, prophezeite die Werkstatt.

    Dazu gibt es ja die Additive zum Zusetzen, die das verhindern, oder hinauszögern sollen.

  • Guten Abend


    Nach dem ich von 11/2 Jahren den Einfülldeckel vom AdBlue modifiziert habe und inzwischen 25000km gefahren bin, ist die Anzeige nicht mehr gekommen.

    Ich habe auch bei jeder Füllung AdBlue einen Zusatz mit eingefüllt und denke nicht dass es mich noch mal erwischt.

  • Nach dem ich von 11/2 Jahren den Einfülldeckel vom AdBlue modifiziert habe

    Welche Modifikation war das? Bitte eine nähere Erläuterung geben.

  • Sorry, aber ich sehe die Beigabe von Additiven kritisch. Sie mögen bei langen Standzeiten Kristallisation hintanhalten, sind aber im Normalbetrieb (ich fahre ca 30.000-40.000km im Jahr) unnötig und sogar schädlich.

    Meine Einspritzdüse ist nicht wegen Kristallisation gestorben, sondern wegen Additivrückstäbde des Vorbesitzers. Das konnte man deutlich an den Ablagerungen sehen und der SCR-Kat war dann auch hinüber.

    Es hat seinen guten Grund warum alle Autohersteller die Beigabe von Additiven ablehnen und wenn diese so wichtig wären, würden AdBlue Hersteller diese längst beimengen, zb um ein Premium-AdBlue zu höheren Preisen verkaufen zu können.

    Bis zu meinem jetzigen Schaden war ich da auch eher ungewiss

    Als Nächstes würde dann die AdBlue-Pumpe fällig werden, prophezeite die Werkstatt.

    Dazu gibt es ja die Additive zum Zusetzen, die das verhindern, oder hinauszögern sollen.

  • Wie immer macht die Menge das Gift, wie auch die Qualität.

    Was genau Dein Vorbesitzer gemacht hat, düfte ja auch nicht bekannt sein.


    Ich weiß z.B. von 2 Wohnmobilfahrern, die schon lange Additive dazu mischen, und keinerlei Probleme jeglicher Art haben.


    Aber klar ist, dass man bei Vielstrecken das nicht unbedingt braucht.

  • Wer weiß, welches Additiv Ihr Vorgänger verwendet hat oder ob er überhaupt ein Additiv gegen Kristallisation verwendet hat. Der Kraftstoffinjektor war mit Kristallen bedeckt, die sich bei der Temperatur in Stein verwandelt haben. Oft geschieht dies durch die Verwendung von minderwertigem Adblue und kurzen Fahrten.

  • Mit dem Additiv, das muss halt jeder selbst entscheiden. Falls Schäden durch Additive (wie z.B. Liqui Moly SCR) eindeutig belegbar wären, dann müssten sich die Additiv-Hersteller

    ja warm anziehen. Ein Bekannter von mir fährt das Liqui Moly ohne Probleme, d.h. kein Addblue-Defekt, aber auch keine sonstigen Schäden.

    Die Beurteilung von Schäden an Gebrauchtfahrzeugen, wo man die Historie nicht wirklich kennt, ist schwierig. Wenn ich so den vereinzelten Verbrennerumgang in meiner Nachbarschaft sehe,

    ................. ;( dann wollte ich da kein Auto sein, geschweige es kaufen.

    Als Deutschland Servicewüste war, gab es wenigstens noch Oasen. :)

  • Ich selbst verwende die Additive AdBlue Xenum ADMAX Pro zur Reinigung des Systems und Xenum ADMAX zur Vorbeugung bei jedem Tanken, ebenso wie meine Bekannten, die Audi fahren und ebenfalls Additive hinzufügen, um teure Reparaturen zu vermeiden. Und so entscheidet jeder selbst, ob er ein Additiv hinzufügt oder nicht.

  • Sorry, aber ich sehe die Beigabe von Additiven kritisch. Sie mögen bei langen Standzeiten Kristallisation hintanhalten, sind aber im Normalbetrieb (ich fahre ca 30.000-40.000km im Jahr) unnötig und sogar schädlich.

    Meine Einspritzdüse ist nicht wegen Kristallisation gestorben, sondern wegen Additivrückstäbde des Vorbesitzers. Das konnte man deutlich an den Ablagerungen sehen und der SCR-Kat war dann auch hinüber.

    Es hat seinen guten Grund warum alle Autohersteller die Beigabe von Additiven ablehnen und wenn diese so wichtig wären, würden AdBlue Hersteller diese längst beimengen, zb um ein Premium-AdBlue zu höheren Preisen verkaufen zu können.

    Bis zu meinem jetzigen Schaden war ich da auch eher ungewiss

    Hier spielt aber der Faktor "Vorbesitzer" eine Rolle.

    Wenn der/die falsches Additiv oder zu viel Additiv reinkippt, kann man das dem Additiv nicht ankreiden.


    Du musst immer davon ausgehen, dass der/die Vorbesitzer wenig bis hin zu gar keine Ahnung hatten und einfach irgendwas oder das billigste Zeug genommen haben.

    Das muss/sollte man generell bei allem machen, was man gebraucht kauft.


    Was Hersteller angeht, kaum ein Hersteller wird dir freiwillig verraten, wie man deren Produktleben verlängert, das ist auch einer der Gründe, warum sie sowas nicht empfehlen.


    Das, und weil die Leute einfach "machen", anstelle sich zu informieren oder mal ins Produktdatenbatt zu schauen, was zum Beispiel für Stoffe enthalten sind und wie sich diese auf irgendwas auswirken.

    Wenn der Hersteller zudem was empfehlen würde, was nicht eindeutig geregelt ist und der Kunde dann sagt, jo, hat der Hersteller doch gesagt, dann entstehen für dem Hersteller immense Kosten, weil er dann den Mist ausbaden kann, was der Kunde verzapft hat aber kaum nachweisbar wäre.


    Kein Hersteller wäre so blöd, weil die ganz genau wissen, wie manche "denken".

    Ich als Hersteller würde das auch nicht machen.


    Ist dasselbe wie dieses ständige Totschlag-Argument: "iSt dOcH aLLeS aUS cHinA".

    Man muss differenzieren können, was nach Norm und Regeln produziert wird und was in der letzten Hinterhof Werkstatt zusammengebraut und auf dem Markt geschmissen wird.

    Beides kann aus China kommen aber das heißt nicht, das beides minderwertig ist. :nerd_face:

    308 GTi (╯°□°)╯︵ ┻━┻

  • Zudem sollte noch klargestellt werden, dass Additive bspw. bei Kraftstoffe wie Diesel oder Benzin auch als Premium Produkt an der Tanke zu Premium Preise verhökert werden, das allerdings auch der "offiziellen" Empfehlung widerspricht.

    Die Additive die da beigemischt werden, langen um keinen Deut an dem heran, die jeder als Endkonsument in bspw. einer vordosierten LM 250ml Dose und einer wirkspezifischen Laufleistungen von ~2k Km effizient beimischen und umsetzen könnte.

    Klar gibt es AB Additive die Kistallisation entgegenwirken sollen von verscheidenen Herstellern. Ich selbst nutze das von Wynns in der vordosierten PKW Flasche. Ich habe das immer Kartonweise günstig vorrätig, und habe auch sonst Bock mir das aus der LKW Version oder gar den Liter Varianten auch noch dosiert abzufüllen. Der Rifter hat m.K.n. einen 17L AB Tank, eine PKW Flasche reicht für 15L.

    Bei jeder AB Tank Neuauffüllung wird eine Flasche verabreicht.

    Der Restbestand der Vorfüllung bei Erstanzeige das AB nachgefüllt werden soll, reicht samt der neuen Dosis auch für einen 17L Tank aus.

    1-2 Flaschen habe ich ständig im Fußbodenfach der 2. Reihe.


    Wenn der Vorbesitzer jetzt möglicherweise meinte eine 2. Flasche für die restlichen 2L AB Tank füllvolumen beizukippen, könnte ich mir eine Systematische Überdosierung gut vorstellen. Das ist auch das wovor mich der Wynns Tech Support damals mal gewarnt hat. Zudem könnte das auch die AB Norm verfälschen.

    Ob die Abgasreinigung hierdurch mittelfristig geschädigt wird, und ob das die Fahrzeugdiagnostik mit erfasst könnte ich mir gut vorstellen.


    Ich habe schon AB Tankeinfüllstutzen gesehen, die von außen so dermaßen mit kistallisierten Harnstoff verkalkt waren, da liegt es nicht fern zu deuten wie am anderen Ende die Düse aussieht.


    Es gibt hin und wieder günstige Angebote, wo Additive wie für AD oder Krafstoff in 1,2,5 oder mehr L vertickt werden.

    Prinzipiell spricht nichts dagegen. Es handelt sich um dasselbe Additiv wie in bspw. den vordosierten 250ml Dosen für den Endkonsumenten im Einmalgebrauch.


    Wo es sich beim AB Additiv für mich nicht lohnt das selbst dosiert abzufüllen und einzuführen, mache ich das bei meinen Diesel Additiven und dem Biozid aus kostengründe sehr wohl.

    Hier setze ich ausschließlich auf LM. Alle 2k Km wird das Super Diesel Additiv, und alle 6 Monate der Motor Systemreiniger zugeführt. Jede Tankfüllung das Biozid.

    Kostengründe allein waren nicht der ausschlaggebende Faktor von den Endkonsumenten einmal Dosen abzukehren.

    Was mich da anpisste war, dass immer ein Restbestand in der Dose übrig blieb der nicht auszuschütten war.

    Außerdem wäre es maximal kontraproduktiv an der Tanke erst damit anzufangen abzufüllen oder unter Stress bei einer Schlange wartender Autos zu dosieren.

    Bei Mittel wie dem Biozid wo zwar ein Messbecher beim Liter Gefäß dabei ist, ist das eine absolute Sauerei beim ein- und ausfüllen. Zudem ist das Zeuchs ziemlich aggressiv, auch im Geruch. Somit blß nicht an der Tanke machen.


    Ich kaufe mir immer 1x im Jahr günstig mehrere Liter Dosen beider Additive und dem Biozid ein.

    Wichtig dabei ist das Tankvolumen zu kennen, und den Turnus die Mittel einzusetzen zu kennen. Beides kann bei Falschanwendung zur Überdosierung führen.

    Das ist auch der Grund weshalb bspw. LM sehr darauf pocht, alle anderen größeren Dosen desselben Mittels für den Endverbraucher abzulehnen.

    Manche Mittel gibt es allerdings auch gar nicht in kleineren Dosen als 1L. Hierzu zählt bspw. das LM Biozid.


    Mein Diesel hat einen 50L Diesel Tank. Von beiden Additiven fülle ich 250L, und vom Biozid 1:1000 (25ml auf 25L Diesel), also 50ml ab.

    Das Abfüllen geschieht über Trichter. Hierzu habe ich mir zwei Edelstahl Trichter gekauft, und aus Erfahrung wichtig mit Ringfinger Halterung.

    Auch wenn alles in demselben Tank landet, differenziere ich bei der Abfüllung in einmal Trichter für die Additive, und einen für das Biozid.

    Aus Erfahrung kann ich insb. bei Biozid nur davon abraten 08/15 Kunststofftrichter zu verwenden.

    Als Behälter habe ich mir aus dem Laborbedarf viele 50 und 250ml Kunststoff Flaschen mit Schraubdeckel und Chemikalienzulassung besorgt.

    Falls gewünscht ist, abgefüllt dosierte Flaschen fertig zum einkippen im Auto mitzuführen, so kann ich wärmstens empfehlen darauf zu achten, Schraubverschlüsse mit sog. innenliegenden notch corner zu besorgen!

    Hier läuft nichts aus egal wie sehr die Flasche hin und her taumelt. Zudem gibts weniger Geruchsbelästigung, vorausgesetzt, das äußere der Flasche wurde nach Befüllung gereinigt. Das ist insb. beim Biozid der Fall.

    Zusätzlich kann ich empfehlen die Flaschen, egal ob bei Lagerung im Keller, oder beim Mitführen im Auto in wasserdichten Klemmboxen die es bspw. günstig in Bauhaus gibt, abzulegen.

    Diese Boxen sind Blau Transparent, gibt es in verschiedeneste Größen, sind mechanisch spitze, und haben durch innenliegenden Gummiring im Deckel auch eine eingebaute Geruchsminimierung.


    Also ja, eine Überdosierung ist nicht unüblich.

    Es ist wie beim LRS Wechsel.... wer braucht schon einen Drehmomentschlüssel, dazu noch einen digitalen? Und wozu muss ich die vom Hersteller vorgegebenen Anzugsmomente an den Felgen/Radnabe kennen?

    Ich höre jede Saison.... das mach nach Augenmaß + noch was drüber.... muß ja schließlich was halten! ^_^

  • Wir bleiben aber jetzt hier schön bei AdBlue und den Additiven dazu.

    Additive als Ölzusatz, oder für den Kraftstoff sind hier kein Thema.

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